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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 4447
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich ,noch 59 seit 1977 Lehrerin war im Jahr 2013 46 Tage krank,musste

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich ,noch 59 seit 1977 Lehrerin war im Jahr 2013 46 Tage krank,musste Anfang des Jahres zum PÄD und der hat nun nach 3 Monaten das Gutachten, welches ich noch nicht einsehen konnte geschrieben, dass ich für den normalen Schuldienst nicht mehr zu gebrauchen bin.Im heutigen Behördengespräch wurden mir 2 Möglichkeiten zum Bedenken gegeben :
Die Behörde fordert mich auf einen Antrag auf Frühverrentung zu stellen oder
die Behörde sucht in den Behörden nach einer Stelle bezahlt nach E9 oder E10.Jetzt bekomme ich E11.
Mein Wunsch ist als Lehrerin weiterzuarbeiten. Ich kann allerdings kein Gesundheitsversprechen abgeben .Wie kann ich vorgehen
B. Dithmers

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Rechtlich hat der Dienstherr die Möglichkeit, Sie in den Ruhestand zu versetzen, wenn Sie nicht mehr dienstfähig sind. In § 44 Abs. 1 Satz 1 Bundesbeamtengesetzt (BBG) heißt es hierzu:

  • Die Beamtin auf Lebenszeit oder der Beamte auf Lebenszeit ist in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie oder er wegen des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) ist.

 

In § 44 Abs. 1 Satz 3 BBG heißt es weiter:


  • In den Ruhestand wird nicht versetzt, wer anderweitig verwendbar ist.

Diese beiden Möglichkeiten hat Ihr Dienstherr Ihnen aufgezeigt. Entsprechende landesrechtliche Regelungen wird es in Ihrem Landesbeamtengesetz geben.

Wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie dienstfähig sind, können Sie darauf bestehen, weiter als Lerhrerin beschäftig zu werden. Falls Sie dennoch in den Ruhestand oder auf eine andere Stelle versetzt werden, könnten Sie sich durch Widerspruch und Klage dagegen wehren.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich bin wie aus E11 zu ersehen ist Angestellte.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich bin Angestellte und bekomme E11.Ich wurde wegen des Alters nicht mehr verbeamtet als ich 2002 in Hamburg anfing.


 


 


 


Danke für Ihre Rückmeldung.

Sie haben Recht. Das habe ich übersehen.

Sie können also darauf bestehen, dass Ihr Arbeitsvertrag erfüllt wird, Sie also weiter Ihrer Arbeit als Lehrerin nachgehen, und der Arbeitgeber Ihnen hierfür den vereinbarten Lohn zahlt. Den Vorschlägen des Arbeitgebers müssen Sie nicht folgen.

Der Arbeitgeber wird Ihnen dann aber möglicherweise krankheitsbedingt kündigen.

Ein Arbeitnehmer kann ordentlich gekündigt werden, wenn er aufgrund einer Krankheit künftig den Arbeitsvertrag nicht mehr erfüllen kann.

Falls Sie gekündigt werden, könnten Sie sich mit einer Kündigungsschutzklage wehren.

Damit die Kündigung einem Kündigungsschutzprozess standhält

muss vom Arbeitgeber eine negative Gesundheitsprognose nachgewiesen werden,

muss eine Beeinträchtigung der betrieblichen oder wirtschaftlichen Interessen des Arbeitgebers aufgrund der Fehlzeiten vom Arbeitgeber nachgewiesen werden

und eine Interessenabwägung muss ergeben, dass die Fehlzeiten dem Arbeitgeber nicht weiter zugemutet werden können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.