So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 29091
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo liebes Team, habe einen Vertrag bei der Diakonie und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo liebes Team, habe einen Vertrag bei der Diakonie und zum 1.11.13 bekam ich einen Nachtrag zum Dienstvertrag, als Vertretung der Hauswirtschaftsleitung. Jetzt ist die HW-Leitung wieder da, aber nur in der Wiedereingliederung. Wo ich aus dem Urlaub kam, hat mein Chef den Nachtrag mündlich und Rückwirkend aufgelöst, darf er das? LG.S. Kossow
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage:

Darf ich Sie höflich fragen:

Der Nachtrag sah ein weiteres befristetes Arbeitsverhältnis vor?

Kam nach der mündlichen Auflösung noch etwas nach?




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Also, Ich übernemhme bis auf unbestimmte Zeit die Vertretung der HW-Leitung.


Sollte die HW-Leitung, Frau XY, wieder den Dienst antreten, tritt automatisch die geschlossene Arbeitsvertraglichkeit vom 1.9.13 wieder in Kraft und dieser Nachtrag wird unwirksam.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

Eine mündliche Auflösung des Arbeitsvertrages ist unwirksam.

Es verstößt gegen § 623 BGB.

Die Äüßerungen Ihres Chefs sind als Kündigung zu verstehen

Kündigungen bedürfen zwingend der Schriftform.

Die Formulierung im Nachtrag stellt einen befristeten Arbeitsvertrag dar, § 1 TzBfG (Zweckbefristung für die Dauer der Abwesenheit der HW).

Der Vertrag endet daher erst dann wenn Frau XY wieder Ihren alten Dienst antritt und nicht schon dann wenn sich Frau XY in der Wiedereingliederung befindet.

Vorher kann Ihr Chef den befristeten Arbeitsvertrag nicht kündigen.

Die mündliche Äußerung Ihres Chefs ist unbeachtlich, Ihr Arbeitsverhältnis besteht weiter fort und zwar so lange bis Frau XY wieder ihren Dienst antritt.

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.