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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 19022
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Schönen guten Tag,ich habe da ein kleines Problem mit meinem

Diese Antwort wurde bewertet:

Schönen guten Tag, ich habe da ein kleines Problem mit meinem Ausbildungsbetrieb.Ich bin 22 Jahre alt und werde im Frühjahr 2015 meine Ausbildung zum Elektroniker beenden. Da meine Firma mich in bestimmten Bereichen nicht ausbilden konnte, haben die mich zu speziellen Lehrgängen geschickt. Das ganze hatte aber einen kleinen Hacken, ich musste davor einen Vertrag unterschreiben in dem ich zustimme, dass ich nach der Ausbildung 2 Jahre in der Firma bleibe. Andernfalls muss ich für die Lehrgänge aufkommen. Im Vertrag war von 10.000 Euro die rede. Es wurde auch kein Gehalt ausgemacht, so das ich Theoretisch nach der Ausbildung jeden Lohn akzeptieren müsste. Soviel zum Sachverhalt. Ich hatte vor nach der Ausbildung ein Studium zu beginnen, bin mir jetzt aber nicht sicher was ich in der Sache für Rechte habe. Kurz noch was zur Firma: Auftragslage ist gut, Umsatz liegt im unteren Millionen bereich. Würde mich freuen wenn Sie mir Helfen könnten. Mit freundlichen Grüßen XXX (Persönliche Daten von Moderation entfernt)


Schiessl Claudia : Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Schiessl Claudia : Darf ich fragen:
JACUSTOMER-hmfcfi4g- :

Ja natürlich fragen Sie

Schiessl Claudia : Sind Sie denn unter das Berufsbildungsgesetz gefallen, d.h waren Sie Auszubildender in diesem Sinn.
Schiessl Claudia : ?
JACUSTOMER-hmfcfi4g- :

Ja da war ich im ersten Jahr

Schiessl Claudia : Da der Betrieb ein Ausbildungsbetrieb ist und Sie ja kein Arbeitsverhältnis sondern ein Ausbildungsverhältnis hatten und immer noch haben gilt Paragraf 26 des Berufsbildungsgesetzes. Diese Vorschrift ist anzuwenden, auf alle Ausbildungsverhältnisse , die darauf gerichtet sind, den eingestellten Personen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln. Sie besagt, dass eine Vereinbarung unwirksam ist, die darauf zielt, dass Ausbildungskosten zurück gezahlt werden müssen.
Schiessl Claudia : Sie müssen also gar nichts zurück zahlen, die Rückzahlungsvereinbarung verstößt gegen das Gesetz und ist unwirksam .
JACUSTOMER-hmfcfi4g- :

Da bin ich erleichtert vielen dank. Ist ein super Service hier

Schiessl Claudia : Gerne
Schiessl Claudia : wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung
Schiessl Claudia : vielen Dank
JACUSTOMER-hmfcfi4g- :

Werden Sie erhalten und ich danke

Schiessl Claudia : ich danke Ihnen
Schiessl Claudia : kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Schiessl Claudia und 4 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.