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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 19015
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, Ich habe folgende Frage: Meine Tochter arbeitet an

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, Ich habe folgende Frage:
Meine Tochter arbeitet an einer Aral Tankstelle. Am 24.12.2013 (Heilig Abend) hatte sie Dienst. Ihr wurde von der Stationsleiterin anheim gestellt ehr ihre Schicht beenden zu können, wenn es die Kundschaft erlaubt.
Nach 21.00 Uhr beschloss sie ihren Dienst zu beenden, da keine Kunden mehr kamen und sie rechnete ihre Kasse ab. Sie informierte ihre Stationsleiterin darüber, dass sie beschlossen hat zu gehen. Gegen 21.30 fuhr sie mit ihren Auto nach Hause.
Die reguläre Schließzeit dieser Tankstelle wäre jedoch auch am Heilig Abend erst um 23.00 Uhr.
Noch auf dem Heimweg rief die Stationsleiterin bei meiner Tochter an, dass sie zurück fahren müsste da die Feuerwehr gerufen wurde. Sie fuhr zurück und musste sehen, dass die Feuerwehr die Tankstelle aufgebrochen hatte. Ein Passant welcher noch tanken wollte und vor der geschlossenen Tankstelle stand glaubte in seinem Ärger und obwohl er vor verschlossener und verriegelter Tür stand, dass der Verkäuferin etwas passiert wäre und löste den Notruf der Feuerwehr aus und meldete zusätzlich „hilflose Person“ obwohl niemand da war.
Aufgrund des Schadens an der Tankstelle (Türschaden) bekam meine Tochter vom Chef die Schuld wegen einer ermessensfehlerhaften Entscheidung. Folge war, dass er ihr eine Abmahnung erteilte. Da sie sich völlig ungerecht behandelt fühlte widersprach sie der Anschuldigung. Von ihrer Warte aus ist sie sich keiner Schuld bewusst. Diese Maßnahme ihres Chefs welchen sie sehr respektiert ´löste bei ihr eine unwahrscheinliche Angst begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Weinkrämpfe usw. aus. Sie musste von ihren Hausarzt krankgeschrieben werden. Auf Anraten der Familienmitglieder legte sie Widerspruch gegen die Abmahnung ein.
Während ihrer Krankschreibung bekam sie die fristlose Kündigung. Begründet wurde dies mit dem Argument, dass der Widerspruch Ihrerseits als Uneinsichtigkeit zu bewerten wäre. Sie kann doch aber eine Schuld nicht zugeben die sie nicht hat.
Sie ging daraufhin sofort zum Arbeitsamt um Arbeitslosengeld zu beantragen. Man sagte ihr, dass in solch einem Fall „fristlose Kündigung“ eine Sperre von 3 Monaten zum tragen kommt und da sie noch krank ist soll sie zur Krankenkasse gehen.
Die Krankenkasse sagt ihr, dass sie erst Krankengeld bekommt wenn sie wieder gesund geschrieben ist da man das Krankengeld erst dann abrechnen kann. Sie befindet sich aber derzeit in keinem gesunden Zustand und eine weitere Krank Schreibung wird notwendig sein.
Somit bekommt sie derzeit überhaupt kein Geld? Muss der Chef nicht weiterhin an Sie Gehalt bezahlen? Für sie fallen regelmäßig laufende Kosten an (Miete, Versicherung). Demzufolge verschuldet sie sich und hat keinen einzigen Cent für ihren Unterhalt und Lebensmittel etc.
• Woher bekommt meine Tochter nun Geld?
• Sie muss ja von etwas leben können und ihre Miete zahlen?
• Wie soll sie sich gegen die Kündigung verhalten?
• Sie ist leider nicht Rechtsschutzversichert.
• Welche Ansprüche hat sie um rechtlich prüfen lassen zu können ob diese Vorgehensweise arbeitsrechtlich korrekt ist?
• Was kann sie tun und wo muss sie sich melden um so schnell wie möglich finanzielle Stütze zu erhalten und von wem? Sie hat keine Ersparnisse und mit dem nächsten Kosteneinzug könnten Konten-Vollstreckungsmaßnahmen greifen?
• Was kann sie tun damit auf ihren Konto keine Vollstreckungsmaßnahmen greifen.
• Soll sie sich ein Vollstreckungsschutzkonto einrichte?
• Was raten Sie uns?
M.F.G.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Darf ich fragen

Wann hat denn die Tochter die Kündigung bekommen?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Kündigung liegt mir in Kopie vor . Sie ist auf den 13.01.2014 datiert .


Zugestellt per Postbote (Briefkasten) mit einfachen Einschreiben wurde Sie am 16.01.2014.


M.f.G.


Kunze

Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihre Tochter muss sich binnen 3 Wochen ab Zugang der Kündigung, ( diese Frist ist ZWINGEND einzuhalten) an die Rechtsantragssstelle des Arbeitsgerichts begeben und gegen diese Kündigung Kündigungsschutzklage erheben.

Tut sie das nicht wird die Kündigung bestandskräftig und nicht mehr überprüfbar.

Die Kündigung ist unsinnig, denn aufgrund der Wahrnehmung von Rechten wie einem Widerspruch kann niemand gekündigt werden.


Ihr Chef muss wenn sie gewinnt das Gehalt nachzahlen.


Derzeit hat er ja gekündigt und zahlt daher kein Gehalt.



De Tätigkeit der Rechtsantragsstelle ist kostenlos.


Mitbringen soll sie Kündigungsschreiben und Arbeitsvertrag.


Binnen weniger Wochen findet dann eine Güteverhandlung statt

90 % aller Fälle enden mit einer gütlichen Einigung.


Wenn der Arbeitgeber die Vorwürfe nicht aufrecht erhält und man die Kündigung in eine fristgerechte durch Vergleich umwandelt bekommt sie auch Arbeitslosengeld.


Ihre Tochter bekommt entweder Krankengeld und as bekommt man nicht erst wenn man wieder gesund ist, da würde ich an Ihrer Stelle nachhaken, denn hier scheint ein Mißverständnis vorzulieen, oder aber Leistungen vom Jobcenter.


Also


Klage erheben, bei der Krankenkasse noch einmal nachhaken, zum Jobcenter gehen und ein Vollsteckungsschutzkonto einrichten, sind die erforderlichen Schritte




ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen



wenn ja bitte ich um positive Bewertung










Schiessl Claudia und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.