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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 18785
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich arbeite seit Monaten im Restaurant als Serviceleiter.Vor

Kundenfrage

Ich arbeite seit Monaten im Restaurant als Serviceleiter.Vor kurzen gab es ein Gespräch mit dem Geschäftsführer und Anwalt.Hierbei wurde mir vorgeworfen betrug begangen zu haben , im Klartext Getränke ohne Quittung/Bon rausgegeben Bzw abkassiert zu haben, hatte dies auch getan.Allerdings kann jeder Mitarbeiter auf die Kasse zu greifen und somit auch auf meine! Ebenfalls wurde mir vorgeworfen das dies alles über Videokamera zu sehen seih.Trotz Nachfrage meiner seite aus konnte man mir dies nicht zeigen was ich ach anzweifle das man Videomaterial von 15 Tagen sammelt Zweck eines Mitarbeiter von 20.Die Tat war 15 Tage zu vor passiert! Man hätte mich beobachet und aus dem
Kassensystem rechnung gezogen mit 0€ wohl gemerkt jeder kann darauf zu greifen. Daraufhin bot man mir ein
Aufhebungsvertrag an mit einem Zeugnis ohne je ein verstecktes Wort darin zu schreiben wenn ich sofort im betrieb unterschreibe.In diesem Aufhebungsvertrag steht ebenfalls drin das mein Urlaub in natura gewährt wurde was aber nicht war!Nun erfahre ich über Ecken das der ganze betrieb sowie Menschen außerhalb über diese Sache Bescheid weiss!

Meine frage kann ich dies trotz nach tagen anfechten?
Eine anzeige wegen übler Nachrede?
Was kann dabei raus kommen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Sie können den Aufhebungsvertrag nach § 123 BGB wegen Täuschung und Drohung anfechten


Dies ist bis zu einem Jahr nach Unterzeichung möglich-

Zudem können Sie zugleich nach § 119 I BGB wegen Irrtums anfechten

Schreiben Sie dazu an den Arbeitgeber, dass Sie den mit ihm geschlossenen Aufhebungsvertrag nach § 123 BGB anfechten

Wenn er das nicht anerkennt müssen Sie vor dem Arbeitgericht Feststellungsklage erheben, dass der Aufhebungsvertrag wegen Anfechtung nichtig ist

Diese Klage hat dann Erfolg, wenn man Sie zu der Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags genötigt wurden und wenn ein verständiger Arbeitgeber in der Lage Ihres Arbeitgebers bei Kenntnis der Sachlage nicht gekündigt hätte


Sie können auch eine Anzeige wegen übler Nachrede machen, was ich Ihnen aber dann nicht empfehlen würde, wenn Sie wieder dort arbeiten wollen und wenn Sie ein Zeugnis brauchen




Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte

Sehr gerne können Sie nachfragen



Mit freundlichen Grüßen


Claudia Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht



wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ?

Ist etwas unklar geblieben ?


Sehr gerne !




Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung

danke