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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 30945
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, können Sie meine alten Fragen einsehen die ich RA

Kundenfrage

Hallo,

können Sie meine alten Fragen einsehen die ich RA Huettemann gestellt habe ?

Denn meine Frage bezieht sich darauf:



Hallo,



ich habe wie Sie mir vorgeschlagen haben einen Rechtsanwalt kontaktiert, dass dieser den AG anschreibt, um ihm letztmalig die Gelegenheit zu freiwilliger Leistung zu geben.



Der Anwalt hat aber gesagt, dass ich die Kosten übernehme müsste und nicht der AG diese übernimmt, da im Arbeitsrecht jeder seine Kosten selbst zu übernehmen hat.



Zudem habe ich heute mein Lohnabrechnung für Februar erhalten. Dort habe ich nur die Tage vergütet bekommen, die ich auch da war, d.h. es fehlt der Lohn seit der Suspendierung.



Soll ich den AG auch wegen des fehlenden Lohns seit der Suspendierung erneut anschreiben oder einfach Klage beim Arbeitsgericht einreichen ?



Viele Grüße und Danke.

Rico
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ihr Anwalt hat Sie richtig aufgeklärt.

Im Arbeitsrecht trägt jede Partei ihre jeweils entstandenen Kosten selbst. Dies gilt auch für eine arbeitsgerichtliche Klage. Also auch wenn Sie gewinnen, wird Ihnen der Arbeitgeber die Rechtsanwaltskosten nicht erstatten.

Hinsichtlich der Suspendierung sollten Sie sofort klagen, damit das Gericht frühzeitig klären kann, dass die Suspendierung rechtswidrig ist und Sie einen Anspruch auf Arbeitslohn haben.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

 

Hallo,

 

also die Suspendierung kann durchaus gerechtfertigt sein, aber es geht darum das ich trotzdem weiter einen Anspruch auf Lohnfortzahlung habe zudem ich auch weiterhin meine Arbeitskraft angeboten habe.

 

Ok, aber Ihr Kollege hat gesagt, dass der AG die Kosten für den RA übernehmen müsste. Warum hat er das gesagt ? Die Antwort könne Sie bei meinen älteren Fragen einsehen.

 

Viele Grüße,

Rico

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Warum Ihnen der Kollege dies gesagt hat kann ich Ihnen auch nicht erklären.

Es ist allgemein bekannt, dass in arbeitsrechtlichen streitigkeiten (Ausnahme Berufungsverfahren im Arbeitsgerichtsprozess) jede Partei die eigenen Kosten trägt.

Mit dieser Regelung soll nämlich verhindert werden, dass der finanziell schwächere Arbeitnehmer von der Durchsetzung seiner Ansprüche aufgrund des Kostenrisikos absieht.

Die Suspendierung ist nichts anderes als eine Freistellung von der Arbeit. Das bedeutet richtig, dass Sie einen Anspruch auf Entgelt weiterhin haben, wenn Sie Ihre Arbeitskraft angeboten haben. Insoweit muss ich meine Antwort tatsächluch korrigieren/präzisieren.

Sie sollten dessen ungeachtet sofort klagen um für klare Verhältnisse zu sorgen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hier die Aussage von Ihrem Kollegen bzgl. der Übernahme der RA-Kosten des AG:

 

Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Es ist zwar richtig, dass im Arbeitsrecht der Grundsatz gilt, dass jede Partei die eigenen Kosten trägt. Dies ist aber dann nicht der Fall, wenn sich - wie hier - der Arbeitgeber mit seiner Lohnzahlung in Verzug befindet. Dann kann ein Arbeitnehmer auch die Kosten des Anwalts von dem Arbeitgeber ersetzt verlangen. Sie müssen die Kosten nun zwar zunächst verauslagen, erhalten diese aber von dem Arbeitgeber zurückerstattet.

Wenn Sie - wie vorgeschlagen - dem Arbeitgeber acuh für die restlichen Februartage Ihre Arbeitskraft angeboten haben, steht Ihnen nach § 615 BGB auch für diese Tage der Lohnanspruch zu. Sie sollten auch insofern den Lohn von dem Anwalt geltend machen oder per Lohnklage geltend machen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Der Grundsatz der Kostentragung ergibt sich aus § 12 a ArbGG. Dies gilt leider auch für Lohnklagen und unabhängig davon, ob sich der Arbeitgeber in Verzug befindet oder nicht.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

 

Hallo,

 

ok aber warum schreibt Ihr Kollege das dann ?

 

Sehr seltsam oder nicht ?

 

Viele Grüße und Danke,

Rico

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

ich nehme an, Sie haben § 12 a ArbGG inzwischen gelesen.

Warum der Kollege etwas anderes schreibt kann ich Ihnen leider nicht beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt