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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
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Hallo, ich habe folgenden Dummheit begangen und frage mich

Beantwortete Frage:

Hallo,
ich habe folgenden Dummheit begangen und frage mich was jetzt die Folge sein könnte.

Ich arbeite bei einem Personalvermittler und werde in 2 1/2 Monaten den Arbeitgeber wechseln. Nun habe ich mir eine Liste mit Kandidaten zugemailt, die ich in meiner neuen Anstellung gebrauchen könnte.
Dies ist selbstverständlich sofort aufgeflogen und ich hatte heute morgen ein längeres Gespräch mit mienem Chef. Ich habe alles sofort zugegeben und er wird nun mit unserer Rechtsabteilung besprecehn, was die nächsten Schritte sind.

Ich vermute um eine fristlose Kündigung komme ich nicht herum, allerdingsfrage ich mich was sonst noch auf mich zukommen könnte.
Ausserdem bin ich nicht sicher ob mein Vergehne evtl. unter den Tatbestand "Diebstahl" fällt und somit eine Straftat zugrunde liegt.
Was für einen Anwalt müsste ich im Zweifel konsultieren? Arbeitrecht oder Strafrecht???
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Hier haben sie leider offensichtlich eine Pflichtverletzung aus ihrem Arbeitsvertrag begangen.

 

Bevor eine außerordentliche Kündigung zulässig ist, müsste grundsätzlich eine Abmahnung erfolgen. Vielleicht erhalten sie ja lediglich eine Abmahnung. Dieses müsste abgewartet werden.

Eine außerordentliche Kündigung ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes aber auch ohne vorherige Abmahnung wirksam, sofern das Festhalten am Vertragsverhältnis (hierAussicht ihres jetzigen Arbeitgebers) unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und der Abwägung der beteiligten Interessen nicht zumutbar ist.

 

Dieses ließe sich in ihrem Fall leider durchaus argumentieren. Hier haben Sie also zumindest arbeitsrechtliche Konsequenzen zu befürchten.

 

Strafrechtliches Verhalten kann ich noch nicht erkennen, zudem sie die Daten nach ihrer Schilderung noch nicht weitergegeben haben.

 

Sofern Sie also einen Kollegen beauftragen wollen, wären sie bei einem Fachanwalt für Strafrecht gut aufgehoben.

 

 







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort. Die Antwort die Sie mir gegeben haben ist prinzipiell ok, allerdings hatte ich dies auch bereits in Eigenrecherche herausgefunden.
Mir ging es weniger um die Kündigung, die kann ich ja aufgrund der neuen Arbeitstelle ab Februar verkraften. Im Fokus stand eher was sonst noch auf mich zukommen kann.
Dies habe ich aber mittlerweile mit meiner Rechtschutzversicherung abgesprochen.

Dennoch vielen Dank XXXXX XXXXX Mühen.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Wie bereits gesagt haben sie in strafrechtlicher Hinsicht grundsätzlich nichts zu befürchten.

Es drohen lediglich arbeitsrechtliche Konsequenzen. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben oder etwas unklar sein, so können sie gerne nachfragen.

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten gemäß der allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

 

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