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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3526
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Hallo, f r meine Frage habe ich leider nicht die entsprechende

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
für meine Frage habe ich leider nicht die entsprechende Kategorie gefunden.
Also wir haben folgendes Problem.
Bis vor einigen Wochen hatte ich einen festen Arbeitsvertrag, danach habe ich mich selbständig gemacht. Habe meine eigene Hp und musste dann vor einigen Wochen feststellen, dass wenn ich meinen Namen im Internet eingebe, ich in Verbindung mit meinen alten Arbeitgeber angezeigt werde. Mein alter Arbeitgeber entwirft eine neue HP und hat dort alle Arbeitnehmer als Seite angelegt, was ich im Quelltext sehen kann. Ich habe IHn aufgefordert meinen Namen zu löschen, bzw. aus der Suchmaschienenoptimierung zu entfernen. Er verneint es mit der Begründung, wenn die HP fertig ist, wäre ich auf einem Foto markiert mit dem Vermerk ausgeschieden.
Aus diesem grund der Zusammenhang im Internet. Meine Frage darf er das.
Bitte ein aussagekräftige Antwort. evtl. mit Hinweisen zu Gerichtsurteilen.
Vielen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie der Verwendung Ihrer Daten und somit auch eines Fotos von Ihnen ausdrücklich widersprochen haben, müssen Sie das Vorgehen Ihres Arbeitgebers nicht dulden.

Zur Illustration ein

Urteil des Landesarbeitsgerichts Kiel vom 23.06.2010- 3 Sa 72/10,

welches Sie unter dem Link

http://onlinerecht.wordpress.com/2010/12/09/recht-am-eigenen-bild-%E2%80%93-einwilligung-in-die-veroffentlichung/ einsehen können.
RAKRoth und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Ersteinmal danke. Ich melde mich in ca. 2 Stunde, da ich jetzt nach Hause fahre und noch einige Fragen dazu habe, die etwas kompliziert sind. Aber supi ersteinmal
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Hallo, genau so haben wir das auch gesehen. Wir haben vor 3 Wochen in dieser Sache Verhandlung gehabt und heute das Urteil bekommen, aber leider negativ. Wir haben also verloren Wir haben als erstes eine Unterlassungserklärung unseren ehemaligen Arbeitgeber geschickt, die Namen zu entfernen, er verweigerte. Danach haben wir eine Einstweilige Verfügung beantragt auf Unterlassung, diese wurde genehmigt und jetzt bei der Verhandlung wurde der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen. besteht .Ein Grund ist das von Art.12 GG geschütztes Recht auf Darstellung des Arbeitgebers besteht. Wir hätten laut § 242 BGB nachvertragliche Treuepflichten einer Darstellung unter Nennung des Namen auf der Homepage zumindestens von einem Jahr zu dulden, sofern die Kennzeichnung als ausgeschieden gekennzeichnet ist. Was nun?
Sehr geehrter Ratsuchender,

nach vorläufiger Bewertung teile ich die Auffassung des Gerichts nicht. Es muss insoweit geprüft werden, ob gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt werden, um die Entscheidung von einem höheren Gericht überprüfen zu lassen.

Vor diesem Hintergrund empfehle ich Ihnen, sich durch einen Kollegen vertreten zu lassen. Sie können auch einen Kollegen nur mit damit beauftragen, die Erfolgsaussichten der Einlegung eines Rechtsmittels zu prüfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.

Genau so sehen wir das auch. Wir werden in Berufung geben. Wenn Sie mir noch einige nützliche zusätzlichen Urteile zuschicken könnten, da ich im Internet selbst nichts finde wäre ich Ihnen sehr dankbar, damit ich mich noch weiter reinlesen kann.

vielen herzlichen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

ein weiteres Urteil können Sie unter http://www.telemedicus.info/urteile/Allgemeines-Persoenlichkeitsrecht/Recht-am-eigenen-Bild/915-LAG-Koeln-Az-7-Ta-12609-Veroeffentlichung-von-Fotos-vom-Arbeitnehmer.html einsehen.

Viel Erfolg !
RAKRoth und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.