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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 31887
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Eine Vorgesetzte machte mir gegen ber eine ver chtliche erung

Beantwortete Frage:

Eine Vorgesetzte machte mir gegenüber eine verächtliche Äüßerung (" Schade, dass Du nicht gestorben bist". ) Ich beschwerte mich darüber bei meinem Vorgesetzten. Nun wird mir üble Nachrede vorgeworfen, da ich die Behauptung nicht beweiesen kann. Ist dieser Vorwurf berechtigt?
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 8 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Eine üble Nachrede liegt vor, wenn Ihre Beschwerde geeignet ist die Vorgesetzte verächtlich zu machen oder verächtlich zu machen, § 186 StGB.

Soweit Sie wahrheitswidrig behaupten würden, dass Sie durch die Vorgesetzte beleidigt worden sind, so liegt der Tatbestand der üblen Nachrede durchaus vor.

In Ihrem Fall steht jedoch Aussage gegen Aussage. Dies wird zur Folge haben, dass die Beleidigung die Ihre Vorgesetzte ausgestoßen hat, nicht nachgewiesen werden kann, aber ebenso die Ihnen vorgeworfene üble Nachrede nachweislich ist.

Der Vorwurf gegen Sie ist daher nicht nachweisbar.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

 

in Ihren Ausführungen ist mir etwas unklar geblieben.Sie schreiben: "..., aber ebenso die Ihnen vorgeworfene üble Nachrede nachweislich ist." und "Der Vorwurf gegen Sie ist daher nicht nachweisbar."

 

Ist der Vorwurf der üblen Nachrede berechtigt?

 

Mit freundlichen Grüßen

J.Heide

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 8 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nein, ist er nicht.

Warum: Es steht Ihre Aussage gegen die Aussage der Vorgesetzten. Aus diesem Grund kann der Beweis der üblen Nachrede nicht geführt werden.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.