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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17520
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Mein Sohn ist 21 Jahre alt,

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Sohn ist 21 Jahre alt, behindert (GdB 60%, Tremor rechte Hand) und ist im 3. Lehrjahr zur Ausbildung zum Gärtner im Zierpflanzenbau. Seine Vollmacht, ihn bei der Durchsetzung seiner arbeitsrechtlichen Interessen zu unterstützen, liegt vor.

Seit Sommer 2010, nachweislich seit April 2011 (seitdem hält er es fest) leistet er mit Ausnahme des Berufsschultages täglich Überstunden leisten, mitunter auch samstags und an Feiertagen (Karfreitag, Fronleichnam und Himmelfahrt), im Schnitt täglich 2 Std, im Monat kommt er so auf 25 - 40 Std (Sep 2011) Überstunden. Die Überstunden werden vergütet, allerdings im Bereich "Geringfügigkeit" (ca. 5 Euro/Std.). Ein Zeitausgleich wurde nicht gewährt, auch nicht für die Feiertage.

Versuche über die Ausbildungsbeauftragten der zuständigen Landwirtschaftkammer auf das meines Erachtens nach widerrechtliche Verhalten des Ausbildungsbetriebes Einfluß zu nehmen, scheiterten. Gespräche mit den Eltern lehnt der Meister ab, weil mein Sohn volljährig ist.

Für den 30.09.2011 (Freitag) war mein Sohn für einen Tag krankgeschrieben und hatte sich an dem Morgen telefonisch bei seinem Ausbilder krank gemeldet.
Am Dienstag, 4.10.2011 wurde er mit dem Hinweis begrüßt, dass er wegen seines Fehlens am 3. Oktober 2011 (Feiertag) jeden Samstag im Oktober zu arbeiten habe.

Ich habe meinen Sohn bislang ermutigt, bis zur Prüfung durchzuhalten, da er sich nicht wehrt und auch nicht gut artikulieren kann. Die Reaktion seines Meisters vom 4.10.2011 hat mich alarmiert und veranlasst, mich einzuschalten und um die arbeitsrechtlichen Interessen meines Sohnes zu kümmern, auch weil er ich befürchte, dass er bei einem "Weiter So" physisch Schaden nehmen wird.

Ich bitte um Auskunft, welche Möglichkeiten mein Sohn hat, seinen Ausbildungsbetrieb auf die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen hinzuweisen und deren Einhaltung auch durchzusetzen.

Ein Wechsel des Ausbildungsplatzes wurde versucht, scheiterte aber bislang an fehlenden Optionen.


Mit freundlichen Grüßen

K Neumann
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 8 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da Ihr Sohn als schwerbehindert gilt, sollten Sie das Integrationsamt einschalten, damit Ihrem Sohn geholfen wird.

Der Arbeitgeber hat kein Recht, derart mit ihm umzugehen.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Für 60 Euro erwartete ich innerhalb von fünf Minuten nicht den Hinweis auf die Einschaltung des Integrationsamts, sondern etwas tiefergehende Informationen, gegen welche Rechte verstoßen und sich mein Sohn im Gespräch oder der schriftlichen Äußerung gegenüber seinem Arbeitgeber beziehen kann.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 8 Jahren.
Haben Sie denn noch konkrete Nachfragen zu dem Fall.

Ich hatte Ihnen zunächst eine grobe Übersicht gegeben und stehe für konkrete Nachfragen jederzeit gern zur Verfügung.
raschwerin und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.