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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17503
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, mein Name ist Axel Schneider und ich leite eine

Beantwortete Frage:

Guten Tag,

mein Name ist Axel Schneider und ich leite eine Druckerei mit 10 Festangestellten und 15 Teilzeitarbeitskräften. Nun habe ich einen Mitarbeiter entlassen, der erst die Ausbildung bei uns absolviert hat und nun seit vier Jahren als Geselle arbeitet. Davon waren die ersten zwei Jahren mit befristeten Zeitverträgen abgeschlossen. Dieser Mitarbeiter hat in den letzten 4 Jahren weit über 100 Arbeitstage krank gefeiert. Meistens wegen sportlicher Aktivitäten. Auch diesmal wieder, obwohl er sich mehrmals am Knie verletzt hat und wir ihm immer wieder mitgeteilt haben, dass das unsere Firmenstruktur nicht zulässt, hat er immer weiter gespielt. Nachdem er nun operiert worden ist und er auf vielen festlichen und freizeitlichen Aktivitäten während des Krankenstands angetrunken oder volltrunken gesehen worden ist, sich trotz Aufforderung nicht gemeldet hat, sind wir zu dem Entschluß gekommen, zu kündigen. Im Arbeitsvertrag stehen 2 Wochen Kündigungszeit. Nebenbei bemerkt hat dieser Arbeitnehmer die letzten 4 Jahre mehr krank gefeiert als die komplette Belegschaft.

Nun hat er sich auch einen Anwalt genommen und fordert eine Kündigung 4 Wochen zum Monatsende und eine Abfindung von 3.500 Euro.

Muß ich das akzeptieren und was könnte auf mich zukommen, wenn ich das nicht akzeptiere?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

Axel Schneider
Gepostet: vor 9 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 9 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie müssen auf jeden Fall eine Kündigungsfrist von 4 Wochen einhalten. Die 2 Wo aus dem Vertrag sind unwirksam.

Sie müssen aber keine Abfindung zahlen, da Sie ja nicht betriebsbedingt sondern verhaltensbedingt fristlos kündigen.

Das Verhalten des Mitarbeiters macht eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Daher ist eine solche fristlose Kündigung durchsetzbar.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Guten Tag,

fristlos ist der Arbeitnehmer nicht gekündigt worden. Die 4 Wochen kann ich auch akzeptieren. Jetzt ist aber morgen der Gütetermin vor dem Arbeitsgericht und ich würde gerne wissen, was mich erwartet, wenn ich den Vorschlag der Gegenseite nicht annehme?

Viele Grüße
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 9 Jahren.
Das Gericht wird vorschlagen, das Arbeitsverhältnis zu beenden und eine Abfindung zu zahlen - das ist fast immer so.

Sie sollten dann sehen, dass Sie den Betrag so gering wie möglich halten. Dann wäre das auch die beste Lösung.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 9 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

raschwerin und 5 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.