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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17139
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Guten Tag, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bei mir wurde am Freitag Nachmittag ein fehlalarm des Feuermelders ausgelöst. Daraufhin öffnete die Feuerwehr meine Wohnungstüre gewaltsam. Sie entdeckten während ihres Einsatzes cannabis und zogen die Polizei hinzu. Diese durchsuchte, mit meiner Nachbarin als Zeugin, meine Wohnung und beschlagnahmten eine noch nicht gewogene Menge Cannabis (ca 30-40g Blüten). Ich erfuhr von dem ganzen Vorgang erst nach Feierabend. Diesen Mittwoch soll ich beim Rauschgiftdezernat vorstellig werden. Ich wohne in Baden-Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Falls mehr Details benötigt werden stehe ich gerne für Rückfragen bereit

Sehr geehrter Fragesteller,

was sind denn Ihre Fragen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Mein Fragen zu dieser Sachlage sind ob sie mir empfehlen gleich einen Rechtsanwalt zu engagieren?
Ob Ich erstmal die Ermittlungen abwarten soll?
Ist die Feuerwehr verpflichtet/ berechtigt bei mir in der Wohnung gesichtete Substanzen zu melden?
Ist die Polizei berechtigt meine Nachbarin ohne meine Zustimmung als Zeugin einer Wohnungsdurchsuchung hinzuziehen?
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.MfG Valentin Bittner

Sehr geehrter Fragesteller,

danke ***** ***** Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Verpflichtet war die Feuerwehr nicht, aber berechtigt natürlich schon. Auch das Hinzuziehen eines Zeugen ist durchaus von den rechtlichen Möglichkeiten gedeckt.

Da Sie aktuell noch nicht wissen, wie das Verfahren weitergeht, sollten Sie mit der Einschaltung des RA/in warten, bis Sie Post erhalten. Denn vorher kann auch der RA/in wenig  für Sie unternehmen.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind beantwortet. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas offen oder unklar geblieben ist. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung ab (3-5 Sterne). Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe eine Vorladung zum Verhör diese Woche Mittwoch bekommen. Zudem meinte die Polizei ich könnte die Rechtmäßigkeit der Untersuchung nur innerhalb von 3 Werktagen anfechten. Es handelt sich hierbei um eine Verkettung unglücklicher Zufälle und ich verspüre einen enormen Einschnitt in meine Privatsphäre. Wie ist die Aussicht gegen so etwas vorzugehen?
D.h. ich sollte möglichst keine Aussage machen und den Anwalt im Nachhinein hinzuziehen?
Auf dem Durchsuchubericht wurde zudem festgehalten ich wäre nicht erreichbar gewesen.
Ich hatte jedoch keine verpassten Anrufe und wäre auch innerhalb von 5 Minuten vor Ort gewesen. Ist die Polizei nicht verpflichtet wenigstens zu versuchen mich hinzuzuziehen?
MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich wäre ja zunächst die Zulässigkeit des Eindringens der Feuerwehr zu prüfen. Denn diese haben ja "den Stein ins Rollen" gebracht. War diese Maßnahme bereits unwirksam, d.h. gab es keine hinreichenden Verdachtsmomente, um die Wohnung zu öffnen und hätten Sie zeitnah hinzugezogen werden könne, um die Wohnung selber zu öffnen und den "Feuerverdacht" auszuräumen, dann wären die Zufallsfunde auch nicht verwertbar.

Um dies prüfen zu lassen sollte ein RA natürlich schon eingeschaltet werden. Bei der geplanten Vernehmung sollten Sie zunächst von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen, also zunächst den Anwalt Akteneinsicht nehmen lassen und der Polizei mitteilen, dass Sie zur Vernehmung nicht erscheinen werden.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.