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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30096
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
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Ich habe ein paar Fragen bzgl. einen Mahnbescheid und einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein paar Fragen bzgl. einen Mahnbescheid und einen Dienstleistungsvertrag
Fachassistent(in): Was haben Sie bisher zur Problemlösung versucht?
Fragesteller(in): Ich habe mich schon viel im Internet informiert
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Experten mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ja, hier sind die Fragen:1. Ich habe einen Dienstleistungsvertrag (mit einer Privatschule) zusammen mit dem Vater meiner Tochter unterschrieben. Er ist inzwischen gestorben. Die Schule fordert noch Zahlungen (wir haben gekündigt). Muss ich alles bezahlen oder nur die Hälfte? Wir haben die Erbschaft ausgeschlagen (so wie auch alle anderen Familienmitglieder). Es gibt also niemanden, der Pflichten des Vaters übernimmt.2. Frage bzgl. Mahnbescheid: es wurde als Hauptforderung der Vertrag mit dem falschen Datum geschrieben (3 Jahre später). Ist der Mahnbescheid trotzdem gültig?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank ***** ***** Anfrage über das Portal JustAnswer.

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld, während ich Ihre Anfrage rechtlich prüfe und Ihnen eine Antwort formuliere. Dies kann ein paar Minuten dauern.

Mit freundlichen Grüßen

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank ***** ***** Anfrage über JustAnswer.

Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft. Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Maßgeblich ist, ob sie und ihr Vater gemeinsam den Vertrag unterschrieben haben oder nur ihr Vater. Hat ihr Vater allein den Vertrag unterschrieben, haben sie für die Schuld nicht mehr einzustehen, wenn sie das Erbe nach ihrem Vater ausgeschlagen haben.

In diesem Fall gibt es keine Anspruchsgrundlage gegen sie auf Kostentragung seitens der Privatschule.

Haben Sie beide den Vertrag unterschrieben, gelten sie aus rechtlicher Sicht als Gesamtschuldner.

Die Privatschule hat dann das Recht, jeden Vertragspartner in voller Höhe in Anspruch zu nehmen. D. h. die Privatschule kann die volle Forderung gegenüber dem weiteren Vertragspartner einfordern.

Dieser hat sodann wiederum einen hälftigen Ausgleichsanspruch per Gesetz gegen den Nachlass. Wenn in dem Mahnbescheid falsche Daten zur Forderung angegeben sind, können und sollten Sie dringend im Mahnbescheid fristgemäß widersprechen.

Ein entsprechendes Formular ist im Mahnbescheid beigefügt. Hierdurch wird im Übrigen das Mahnverfahren komplett beendet.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.

Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen). Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und 5 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Sehr geehrter Dr. Traub, danke für Ihre Antwort.