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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Trennung zur Mutter meiner Tochter letzten Jahres. Um meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Trennung zur Mutter meiner Tochter letzten Jahres. Um meine Tochter wachsen zu sehen bin ich von Vollzeit auf Teilzeit gewechselt (Ausgebildeter Fliesenleger). Je nachdem wie es die Arbeit zulässt, habe ich seitdem immer mal wieder 1-2 Wochen frei bekommen damit meine Tochter zu mir kann. Seit Mai 2022 habe ich zudem Sozialleistungen nach SGB2 bekommen. Das Amt wusste von beginn an stets von meiner Situation und auch, das ich bis zu dem 2. Lebensjahr meiner Tochter bzw. bis sie die Kita besucht in Teilzeit bleiben werde und möchte. Nun verlangt das Amt von mir Aufgrund von Unterhaltszahlungen (Diesbezüglich mit der Mutter alles geregelt) zu denen ich verpflichtet sei und aufgrund dessen das ich freiwillig in der Bedürftigkeit wäre, das ich meine Arbeit in Vollzeit wieder aufnehme, sonst droht mir die gesamte Nachzahlung der Leistungen und weiteres. Ist das so erlaubt? Das Amt dreht es sich so, als hätte ich sie "beschissen" und beim lesen des Schreiben fühle ich mich wie ein Verbrecher, obwohl ich von Anfang an mit offenen Karten gespielt habe und nie etwas vor gemacht habe.
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): Teilzeit
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich wollte nach der Trennung zur Mutter die Arbeit komplett schmeißen (Weiß das Amt auch), habe mich aber dann mit meinem Arbeitgeber auf Teilzeit geeinigt. Auch das weiß das Amt.

Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie das erwähnte Schreiben hier hochladen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Datei angehängt (G745L33)
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Datei angehängt (V7PQ3G4)
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Datei angehängt (TLM3LZ2)
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Zudem sei zu erwähnen, das die Mutter meiner Tochter ebenfalls Sozialleistungen erhält und aufgefordert wurde, einen Antrag für eine temporäre Bedarfsgemeinschaft auszufüllen. Da aber nie genau gesagt werden konnte wann und wie lange sich unsere Tochter bei mir aufhalten wird, hat sie pauschal jedes Wochenende angegeben, da unsere Tochter am jedes Wochenende definitiv bei mir ist.
Eventuell kam es dort bei den Ämtern zu Unklarheiten und Verschiedenheiten

Sehr geehrter Fragesteller,

wie häufig im Monat ist denn Ihre Tochter bei Ihnen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
8x im Monat mindestens (jedes Wochenende) und wann immer es die Arbeit zulässt auch gerne mal an die 7-14 Tage. Allerdings nicht jeden Monat. Das ist abhängig davon wie es die Situation auf der Arbeit zulässt

Sehr geehrter Fragesteller,

danke ***** ***** Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Das rechtliche Problem liegt auf zwei Ebenen.

Sie müssen, weil Sie Unterhaltspflichtig sind, Vollschicht arbeiten, um den Mindestkindesunterhalt zahlen zu können.

Bzgl. der Sozialleistungen besteht ebenfalls die Verpflichtung, die Arbeitskraft einzusetzen, um bestöglichst Einkommen zu erzielen. Die Kindesbetreuung im Rahmen des Umgangskontakte ist leider kein sozial rechtlich anerkannter Grund für die Reduzierung der Arbeitszeit, die dann vom Staat "finanziell aufgefüllt" wird.

Zudem besteht, sollte dass Kind das erste Lebensjahr vollendet haben, ein Recht auf Kinderbetreuung, welches man wahrnehmen kann, um die Betreuung durch die Eltern "abzufangen".

Ich bedaure sehr, aber Sie werden Ihre Arbeitszeit erhöhen müssen, weil Ihnen keine Sozialleistungen mehr gewährt werden.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind beantwortet. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas offen oder unklar geblieben ist. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung ab (3-5 Sterne). Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.