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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 48353
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ja Hallo, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben

Diese Antwort wurde bewertet:

Ja Hallo,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Wien
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich habe einen Fall, wo mir ein Brief zugeschickt worden ist. Dabei handelt es sich um eine Inkasso-Forderung. Ich hatte zuvor im Dezember etliche versuchte Abbuchungen, wobei mir die Bank geholfen hat, eine Einzugssperre zu verhängen. Nun bekam ich 2 Wochen später den Brief mit einer Summe in Höhe von 185€, die ich der "eCollect" schuldig bin.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind unter den mitgeteilten Umständen zu keinen Zahlungen verpflichtet, wenn ein Vertrag, der Sie zur Zahlung verpflichten würde, überhaupt nicht begründet worden ist.

Weisen Sie daher die gegen Sie geltend gemachte Forderung zurück, und lassen Sie sich durch mögliche Folgeschreiben nicht unter Zahlungsdruck setzen und einschüchtern.

Behauptet die Gegenseite einen angeblichen Vertragsschluss, der Sie zur Zahlung verpflichten soll, so ist der Anbieter hierfür voll beweispflichtig.

Das bedeutet, dass man Ihnen den Abschluss des angeblichen Vertrages ganz konkret nachweisen muss.

Es ist also nicht so, dass Sie beweisen müssten, dass Sie keinen Vertrag abgeschlossen haben, sondern es verhält sich gerade umgekehrt: Die Gegenseite hat Ihnen nach den Regeln der Darlegungs- und Beweislast einen schriftlichen Vertragsnachweis in Kopie zu übersenden und Ihnen so den Vertrag unter Beweis zu stellen.

Die schlichte Übersendung einer Rechnung oder Mahnung - wie hier - stellt keinen Vertragsnachweis dar!

Kann die Gegenseite diesen Nachweis aber nicht erbringen, müssen Sie selbstverständlich auch nicht zahlen.

Bestreiten Sie daher vorab mittels E-Mail und sodann nachweisbar (Einschreiben) ausdrücklich einen Vertragsschluss, und fordern Sie die Gegenseite auf, Ihnen das Gegenteil zu beweisen, indem man Ihnen einen Vertragsnachweis in schriftlicher Form übersendet.

Formulieren Sie Ihr Zurückweisungsschreiben wie folgt:

"Unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom... teile ich Ihnen mit, dass ich keinerlei Zahlungen leisten werde.

Den von Ihnen behaupteten Vertragsschluss bestreite ich hiermit ausdrücklich.

Sofern Sie gegenteiliger Ansicht sein sollten, obliegt allein Ihnen die volle Beweislast für einen vermeintlichen Vertragsschluss.

Sofern Sie mich weiterhin mich gänzlich unberechtigten Zahlungsaufforderungen überziehen sollten, behalte ich mir zudem vor, eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges zu erstatten.

Datum/Unterschrift"

Mehr müssen Sie rechtlich nicht veranlassen. Sollten Ihnen in der Folge weitere unrechtmäßige Zahlungsaufforderungen zugehen, so können Sie Strafanzeige erstatten.

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Und was wenn der Fall sein sollte, das ich weder eine Antwort bekomme vom Inkasso-Büro, noch von der Firma "Howlogic", und trotzdem weitere Briefe bzw. Mahnungen bekomme?

Dann müssen Sie dennoch nichts weiter veranlassen. Sie können in diesem Fall Strafanzeige erstatten (s.o.).

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Lieber Herr Hüttemann,Ich bedanke ***** ***** für Ihr Einsetzen und ihre schnellen Rückmeldungen. Ich werde genau so vorangehen, wie Sie es mir beschrieben haben. Ich hoffe aber auch, dass es eine Rückmeldung von deren Seite aus geben wird, da die offene Forderung bis zum 17.01.2023 offen ist.Aber Sie sind sich sicher, dass ich mir auch bis zum und nach dem 17.01 keine Sorgen machen muss, nachdem ich mich per Mail an das Unternehmen ausdrücklich gemacht habe, das es keinerlei einen Vertrag gegeben hat.

Ja, da bin ich mir sicher. Bestreiten Sie letztmalig per Mail und per Einschreiben den Vertragsschluss mittels des eigestellten Musterschreibens. Mehr müssen Sie nicht tun.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ok dankeschön. Danke ***** *****!!!

Sehr gern!!

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Noch eine Letzte Frage. Das 'Unternehmen' Howlogic kann ich weder per Mail noch per Telefon erreichen. Würde dies auch funktionieren wenn ich mein Schreiben an das Ikassobüro schicke?

Ja, Sie müssen die Schreiben an das Inkasso richten!

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ok danke