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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 43574
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Wie beziffere ich als Arbeitgeber den Schaden, der durch die

Diese Antwort wurde bewertet:

Wie beziffere ich als Arbeitgeber den Schaden, der durch die Arbeitsverweigerung eines Mitarbeiters entstanden ist? Welche Unterlagen - genügen monatliche BWA?
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): Wie bitte?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es geht um ein mittlerweile beendetes Arbeitsverhältnis.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.

Sie können den Schaden entweder konkret bestimmen (Besipiel: Die Mehrkosten für eine Ersatzkraft die Sie für die Zeit einstellen mussten, oder aber (wenn dies nicht möglich war) indem Sie einen Vergleich zwischen den im Zeitraum erzielten Einnahmen und den Einnahmen die Sie hätten erzielen können ziehen. Hier können Sie die Einnahmen im Vormonat oder im Vorjahr heranziehen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
ich möchte sichergehen, dass meine Ansicht als AG dahingehend korrekt ist, dass wir dem Mitarbeiter spätestens seit dem ersten Ermahnungsgespräch genügend Möglichkeiten gegeben haben, den Verdacht auf Arbeitsverweigerung auszuräumen und daher der Schadenersatz rechtmäßig gefordert wird.Zur Ermittlung / Bezifferung des entstandenen Schadens wurden (bislang) herangezogen:
- BWA der betreffenden Monate (inkl. Vergleich Vorjahresmonate)
- Stundenzettel / Zeitkontoabrechnungen von Herrn Jung
- XLS-Tabelle „Dokumentation Dienstleistung“
- Microsoft Office Outlook Kalender „Dienstleistung“
- Rita Bosse „Winarbor“ – Betriebssoftware BaumschuleFür die laufende und im Übrigen aus Kulanz eingeräumte nachträgliche plausible Dokumentation der Arbeitszeiten und Arbeitsergebnisse wurden Herrn Jung folgende Werkzeuge und Optionen zur Verfügung gestellt:
- Chronologisch fortlaufende XLS-Tabelle „Dokumentation Dienstleistung“
- Microsoft Office Outlook Kalender „Dienstleistung“ (Planung und Nachvollzug von Terminen)
- Microsoft Office Outlook Postfach „Dienstleistung“ (Korrespondenz)
- Rita Bosse „Winarbor“ – Betriebssoftware Baumschule (Angebotserstellung, Auftragsbestätigung, Rechnungslegung, Korrespondenz etc.)
- Handschriftliche Auftragszettel / Gesprächsprotokolle mit Kunden (z.B. bei Vor-Ort Beratungs-Terminen zur Garten- oder Streuobstwiesen-Planung)
- Fotografien mit Datum (z.B. über Photo-App des Mobiltelefons in folgenden Fällen: Dokumentation laufende Baustellen, Dokumentation Beratungsgespräche & Gartenplanung)
- Team-Meetings / Rückversicherung im Kollegium
- Mitarbeitergespräche
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Der Mitarbeiter hat über mind. 10 Wochen die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung nicht erbracht, hat dies weder aufgrund von Krankheit, Streik oder anderweitig rechtmäßig nicht erbracht, der Schaden kann in unseren Augen klar beziffert werden (da der AN relativ autonom einen eigenen Bereich verantwortete) und der Anordnung von Mehr- bzw. Nacharbeit wurde nicht Folge geleistet, das Unternehmen konnte auch über personellen Ersatz den entstandenen Schaden nicht abwenden.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn der Mitarbeiter Ihre Anordnung zu Unrecht abgelehnt hat und Sie auch keine Ersatzkraft einstellen konnten, dann können Sie die durch Ihn verursachte Mindereinahme als Schadensersatz geltend machen. Sie müssen in diesem Falle in Nachweis bringen einmal eine Mindereinnahme und zum anderen dass diese Mindereinnahme durch den Mitarbeiter verursacht wurde.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
In unseren Augen liegt eine mutwillige Täuschung des AG durch den AN vor, da der AN täglich mit Firmenwagen vom Hof fuhr und vorgab, in Acquise zu gehen um "interessante Projekte" an Land zu ziehen, geplante und bereits beauftragte Baustellen abzuarbeiten und Kunden vor Ort für Folgeprojekte zu beraten.
Es stellte sich dann in mehreren aufeinanderfolgenden Gesprächen mit dem AN heraus, dass dieser nicht belegen konnte oder wollte, was in den von ihm aufgeschriebenen Stunden (vorgeblich geleistete Arbeitszeiten) tatsächlich gemacht hat. Es gibt keinerlei Dokumentationen oder Ergebnisse (in Form z.B. von versendeten Angeboten als Ergebnis von Kundenterminen oder gestellten Rechnungen für erbrachte Leistungen)

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn der Arbeitnehmer seiner Dokumentationspflicht nicht nachgekommen ist, dann stellt dies eine Pflichtverletzung dar. Sie müssen aber beweisen, dass er die Baustellen tatsächlich nicht abgefahren ist und Ihnen deswegen Aufträge entgangen sind.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.