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RA Bernhard Schulte
RA Bernhard Schulte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 665
Erfahrung:  Rechtsanwalt & Datenschutzbeauftragter (TÜV) in Frechen bei Köln. - Gerne helfe ich Ihnen in vielen Rechtsfragen weiter, z.B. gerne auch einfach, schnell & unkompliziert telefonisch!
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Hallo, es geht um einen Telefonisch abgeschlossenen Vertrag

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, es geht um einen Telefonisch abgeschlossenen Vertrag bei dem meine Schwiegermutter in 01/21 ihr Einverständnis für 01/23 abgegeben haben soll.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Niedersachsen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Der Vertragspartner ist einschlägig negativ bekannt und meine Schwiegermutter will bei Ihrem aktuellen Vertragspartner bleiben statt in den untergeschobenen Vertrag zu müssen.

Einen schönen guten Tag,

mein Name ist Rechtsanwalt Schulte. Geben Sie mir bitte einen Moment, damit ich Ihre Frage beantworten kann. Ich komme gleich auf die Sache zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte

Rechtsanwalt, Datenschutzauditor (TÜV) und externer Datenschutzbeauftragter (TÜV)

Was ist hier Ihre konkrete rechtliche Frage?

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Kann ein in 01/21 telefonisch abgeschlossener Vertrag mit Lieferstart ab 02/23 vereinbart werden und eine Widerrufsfrist von 14 Tagen ab telefonischer Widerufsbelehrung beginnen?

Was soll denn geliefert werden?

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich habe mal 2 Schreiben angeheftet
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich möchte jetzt nicht telefonieren. Meine Frage war ja ob die Widerrufsfrist mit Belehrung gilt oder ab Leistungsbezug.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

anhand Ihrer bisherigen Informationen möchte ich Ihre Frage, wie folgt, beantworten:

Hier handelt es sich um einen Stromvertrag. Bei Dienstleistungs-, Strom- oder Gaslieferungsverträgen beginnt die Widerrufsfrist mit Vertragsschluss, sofern damals über den Widerruf ordnungsgemäß, also zumindest in Textform, belehrt wurde. Unterstellt, es lag damals eine ordngungsgemäße Widerrufsbelehrung vor, ist ein Widerruf nach meiner Ansicht jetzt nicht mehr möglich.

Sollten Sie jedoch bis heute keine Widerrufsbelehrung in Textform, zB. Email im direkten Anschluss an das damalige Telefonat erhalten haben, liegt keine ordnungsgemäße Belehrung vor. In diesem Fall hat die Widerrufsfrist noch nicht angefangen, zu laufen. Ein Widerruf ist dann noch möglich.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie weitergehende Fragen haben, kann ich Ihnen gerne ein Angebot zu einem Premium Service (z.B. Telefonat und/oder mehr Zeit für Nachfragen gegen einen angemessenen Aufpreis etc.) anbieten. So können Rück- und Verständnisfragen einfacher und schneller geklärt werden. Geben Sie mir einfach kurz hierzu Bescheid. Ansonsten würde ich mich über eine Bewertung von z.B. 4-5 Sternen freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte

Rechtsanwalt, Datenschutzauditor (TÜV) und externer Datenschutzbeauftragter (TÜV)

Ergänzung:

Allerdings ist ein Widerruf bei unterlassener Belehrung oder nicht ordnungsgemäßer Belehrung für maximal 1 Jahr und 14 Tage möglich. Da auch dieser Zeitraum abgelaufen ist, halte ich einen Widerruf hier leider für nicht mehr möglich.

RA Bernhard Schulte und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.