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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1033
Erfahrung:  Anwalt Neuhaus am Rennweg / Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Strafrecht / Kaufrecht / Grundstücksrecht / Verwaltungsrecht
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Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

Hallo, kann mir ein anderer Anwalt meine Frage beantworten?

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, kann mir ein anderer Anwalt meine Frage beantworten?

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

gerne. Wie lautet bitte Ihre Frage?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Ichbiete ja magische Arbeiten etc. an und es gab in der Vergangenheit viele Kunden, die meine Arbeiten widerrufen haben und das Geld wieder zurück wollten. Es wurde dann telefonisch vereinbart, dass die Rückzahlung postalisch sattfindet. Dies habe ich auch gemacht und zu den Kunden gesagt, dass sie mir per Mail bestätigen müssen, sobald sie die Zahlung erhalten haben, aber auch, dass sie bestätigen müssen, dass sie widerrufen haben. Außerdem müssen die Kundendas alles in einer Mail schreiben sowie ihre Adresse, damit im Problemfall ich das dem Finanzamt vorlegen kann. Jetzt war es ja so, Sie können sich sicher erinnern, dass viele behauptet haben, die Gelder nicht erhalten zu haben, obwohl sie mir dies per Mail bestätigten. Wie kann ich dem Finanzamt sicher nacheweisen, dass ich die Geld postalisch zurückgeschickt habe? Ich würde mich über Ihre Antwort freuen. (mich bitte nicht bei Namen nennen) :-)

Der Nachweis ist ja zum einen über die Antwortemails möglich. Zugleich müssen Sie das natürlich auch in Ihrer Buchhaltung verbuchen. Wenn der Kunde wahrheitswidrig behaupten sollte, das Geld nicht erhalten zu haben, konfrontieren Sie ihn mit seiner E-Mail und drohen im Falle weiterer Falschbehauptungen ggf. die Erstattung einer Strafanzeige an. Sie müssten natürlich auch in der Buchhaltung zu der Ausgangsrechnung eine entsprechende Gegenrechnung eingeben, dass man sieht, dass der Posten ausgeglichen ist. Es ist zwar ein etwas unübliches Vorgehen, allerdings sind Sie ja rechtlich nicht verpflichtet, keine Bartransaktionen zu akzeptieren.

Klar sollte Ihnen sein, dass das Finanzamt ggf. magische Tätigkeiten als solche ggf. nicht anerkennen wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte bewerten Sie meine Antwortdurch das Anklicken der Sterne oben rechts (3-5 Sterne). Dadurch entstehenkeine Zusatzkosten. Nachfragen bleiben auch nach der Bewertung weiterhinmöglich. Ohne Bewertung übernehme ich keine Haftung für meine Antwort.

Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Und was ist wenn das FA das nicht anerkennt und ich aber die Beweise per mail habe?

Sie sollte eine Gutschrift-Rechnung schreiben und mit versenden und in Ihre Buchhaltung eingeben. Dazu die Bestätigung des Kunden, wird dann schon genügen.

Es muss insbesondere buchhalterisch wieder ausgetragen werden bzw. erst die Ausgangsrechnung an den Kunden, dann die Gutschrift an den Kunden...

Sie müssen ja eine Buchhaltung dazu machen. Die E-Mails alleine genügen da natürlich nicht...

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Genau so habe ich das gemacht nun glaubt das fa das nicht und sie Zeugen befragt also die Kunden die weiterhin behaupten es nicht bekommen zu haben. Und jetzt droht mir ein sehr strafbefehl.

Es liegen also Strafanzeigen vor und Sie befürchten einen Strafbefehl. Kennt denn die Staatsanwaltschaft die Gegenbeweisemails? Sie können natürlich den Erlass abwarten und dann Einspruch einlegen und die E-Mails dann vorlegen oder gleich vorher die E-Mails vorlegen.

Möchten Sie ein persönliches Gespräch?

Sie können aber auch hier weiterschreiben

Haben Sie noch Fragen?

Wie geschrieben, müsste hier die StA erst einmal einen strafrechtlichen Verdacht prüfen. Nur wenn eine Verurteilung mit mehr als 50 Prozent vorhersehbar wäre, käme überhaupt der Erlass eines Strafbefehls in Betracht. 50 % + 1 %. Gegen einen solchen Strafebefhl könnten Sie dann schriftlich (bitte nicht nur per Mail) Einspruch einlegen. Dann gäbe es eine Hauptverhandlung.

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Rechtsanwältin Pesla und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Ja es gibt einen strafbefehl 170 Tagessatz. Und die Kunden die behaupten das Geld nicht bekommen zu haben sind für das Fa. Und würden als Zeugen Aussagen. Was meinen Sie?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Habe sie bewertet. hoffe sie antworten dann noch
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Es ist so, dass FA erkennt diese Widerrufe, sprich stornorechnungen nicht an weil sie davon ausgehen da die gefaked wurde. was ja überhaupt net stimmt. nur haben die kunden die behaupten das geld nicht erhalten zu haben dem finanzamt ausgesagt und das fa würde diese als zeugen vor gericht laden. obwohl ich die mails habe das die kunden bestätigen das geld erhalten zu haben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
hallo sind sie noch da?

Ja läuft denn jetzt schon ein Strafverfahren oder wird "nur gedroht" von Seiten des FA?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Es läuft bereits ein Strafverfahren (Steuerfahndung).

Sie haben auch dabei das Recht, entlastende Beweise vorzulegen. Wenn die Steuerfahndung behauptet, die E-Mails seien gefälscht, dann hätte sie das zu beweisen. Das ist erst mal nicht Ihr Problem. Auch im Bereich Steuerstrafrecht werden einige Verfahren schliesslich eingestellt. Über den Erlass eines Strafbefehls entscheidet auch nicht das FA, sondern schlussendlich der Richter. Und der weiss oder müsste zumindest wissen, dass Sie die E-Mails entlasten. Wenn es doch zu einer Anklage kommen sollte, sollten Sie sich Rechtsbeistand holen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Okay und was ist wenn aber gerade diese Kunden die mir den geldrückgang bestätigten, beim FA sagen sie hätten es nicht bekommen. denn das FA hat die Kunden angeschrieben und diese würden für das FA und gegen mich aussagen.

Ein Richter, und der entscheidet über die Eröffnung der Anklage oder Erlass eines Strafvefehls, wird nicht eigentlich normaler Weise darüber hinweg gehen. Der Zeuge würde mit der E-Mail konfrontiert. Notfalls müsste ein Verteidiger ein Gutachten zur Echtheit der E-Mail anfordern, was technisch ja möglich ist.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Ja, genau, anhand der IP Adresse. Es ist eben so das FA glaubt mir nicht. Würden Sie mir raten den Strafbefehl nicht anzunehmen und vor gericht zu gehen? weil der richter oder staatsanwaltschaft kennen ja die bestätigungs mail nicht.

Ja dann, absolut, das sind ja entlastende Beweise.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
sie haben nämlich mir schon 170 tagessätze gedroht und gesagt sie machen den strafbefehl fertig. und was wäre ganz kurz noch wenn die kunden alle gegen mich vorm richter ausssagen und behaupten das geld nicht erhalten zu haben?

Dann werden die Zeugen mit den E-Mails konfrontiert und ggf. müsste es ein Gutachten geben.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
und wenn das gutachten sagt von der ip adresse der kunden wurde die mails geschrieben

Möglicherweise wurde auch schon der Antrag zu einem Deal, einer Einigung führen oder Einstellung gegen Auflagen oder man zieht das eben durch. Wenn der Gitachter das bestätigen würde, wäre der Zeuge unten durch, dem glaubt doch dann kein Richter mehr.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
noch zu letzt weil das fa erkennt meine stornorechnungen nicht. ja die habe ich auch nur gemacht weil die kunden widerrufen haben. oder?

Ich habe Ihnen ein Angebot übermittelt.