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Mikael Varol
Mikael Varol, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 933
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Mikael Varol ist jetzt online.

Hallo, ich habe ein ABO abgechlossen bei einer Datinplatform

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe im Mai ein ABO abgechlossen bei einer Datinplatform und diesen aber 2 Tage später schriftlich per einschreiben gekündigt. Es kam eine Kündigungsbestätigung, dass diese zum 01.11.2022 greift. Seit dem wird mir jeden Monat 39,90€ abgebucht. Wenn ich mich nicht irre gilt bei online verträgen doch eine 14-tägige Kündigungsfrist oder ? Ich möchte gern das Geld zurück fordern.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Nrw
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank ***** ***** Anfrage, zu der ich auf Grundlage Ihrer Angaben gern wie folgt Stellung nehme:

Die Kündigungsfrist richtet sich nach der vertraglich vereinbarten Frist.

Das was Sie meinen ist das Widerrufsrecht. Das Unternehmen hat Ihre Kündigung daher wörtlich genommen und hat diese als solche behandelt, und nicht als Widerruf.

Gehen Sie daher wie folgt vor:

Schreiben Sie denen nochmal und stellen Sie klar, dass Ihre Erklärung, insbesondere im Hinblick auf die bereits zwei Tage später erfolgte Erklärung hin, als Widerruf zu verstehen gewesen ist und nicht als Kündigung.

Fordern Sie das Unternehmen auf, Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Setzen Sie hierzu eine letzte Frist von 7-10 Tagen, benennen Sie ein konkretes Datum.

Weisen Sie in dem Schreiben darauf hin, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen werden. Wenn das Unternehmen diese Frist verstreichen lässt, dann befindet sie sich in Verzug und hat in dem Fall auch die Rechtsverfolgungskosten (auch Anwaltskosten) zu tragen. Dann können Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, der Ihren Anspruch auf Zahlung durchsetzen wird, wozu auch die entstandenen Anwaltskosten gehört.

Wenn der Gegner weiterhin nicht bezahlt, dann wird der Anwalt entweder einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen oder gleich eine Zahlungsklage erheben. Im Erfolgsfall hat der Gegner Ihnen auch die hiermit verbundenen Kosten zu erstatten.

Bitte klicken Sie oben die Bewertungssterne (=4-5 Sterne) an, da nur mit Abgabe Ihrer Bewertung die anwaltliche Beratung bezahlt wird. Vielen Dank!

Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar ist.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt

Mikael Varol und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Super, vielen Dank!
Ich werde es mal versuchen.

Gerne. Alles Gute.