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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15588
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Mein Arbeitgeber hat mich aufgefordert, Arbeitsgeräte zurück

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Arbeitgeber hat mich aufgefordert, Arbeitsgeräte zurück zu geben, die ich gar nicht in meinem Besitz habe. Er droht mit rechtlichen Schritten. Gekündigt wurde bereits (ohne Grundangabe) zum 30.9., ab Montag freigestellt, letzte Woche Urlaub, Kleinbetrieb unter 10 Mitarbeiter. Was kann ich tun?
Fachassistent(in): Wie lange waren Sie dort angestellt?
Fragesteller(in): 9 Jahre und 10 Monate
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Der Augustlohn war zum 10.9. fällig, erhalten hab ichbezogen am 14.9., allerdings nur einen Abschlag. Ohne Ankündigung oder Begründung

Sehr geehrter Fragesteller,

was ist denn Ihr Anliegen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Guten Abend, ich bin verunsichert, wie ich mich verhalten soll. Wie Sollbruchstellen Geräte zurück geben, die nicht in meinem Besitz sind. Der AG droht mit rechtlichen Schritten, wenn ich die aufgelisteten Geräte nicht bis 20.9. zurück gebe.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Er ist zudem im Verzug mit der Lohnzahlung. Laut Vertrag der 10. des Folgemonats. Ein Abschlag war am 14.9. auf meinem Konto. Darf er einfach einen Teil einbehalten? Stehen mir Zinsen zu?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Sie sollten den Arbeitgeber mitteilen, dass Sie keine Arbeitsmaterialen zurückgeben können, die Sie nicht besitzen. Der AG müsste im Übrigen auch nachweisen, dass Sie die Dingen haben.

Bzgl., des fehlenden Lohns sollten Sie den Arbeitgeber auffordern, diesen zu zahlen. Setzen Sie eine Frist von 1 Woche. Zahlt er nicht, müssten Sie vor dem Arbeitsgericht klagen. Der fehlende Betrag ist ab Verzugseintritt zu verzinsen.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind beantwortet. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas offen oder unklar geblieben ist. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung ab (3-5 Sterne). Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ich war fast 10 Jahre angestellt. Seit Monaten kein gutes Klima mehr. Seit der Kündigung am 30.8. wurde immer mehr Druck ausgeübt. Ich wollte bis zum Schluss ordentlich arbeiten und niemanden hängen lassen. Statt mich in Ruhe fertig arbeiten zu lassen wurde mir vorgeworfen, dass ich die Bauabnahme verzögere etc.Darf er mir wegen dem angeblichen Besitz von Firmeneigentum oder aus anderen Gründen einfach den Lohn kürzen?

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie tatsächliche Firmeneigentum noch haben, kann er den Lohn solange einbehalten, bis Sie die Sachen zurückgeben. Weitere Kürzungsmöglichkeiten sehe ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Das ist ja der Punkt, er behauptet, dass ich noch Eigentum in meinem Besitz habe, was jedoch nicht zutrifft. Ich kann es jedoch nicht beweisen. Ich bin nicht der einzige Mitarbeiter, der was bei sich haben KÖNNTE. Aber mir wird es vorgeworfen. Alles was ich bei mir hatte, habe ich bereits zurück gegeben.

Sehr geehrter Fragesteller,

wie ausgeführt, beweisen muss der AG.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Guten Tag. Ich lehne nochmal an die Thematik meiner ursprungsfrage an: der Arbeitgeber droht mir nun mit fristloser Kündigung wegen Diebstahl. Ordentlich gekündigt bin ich schon und seit heute freigestellt. Wie soll ich mich verhalten? Eine Erklärung abgeben, dass ich nichts mehr von ihm habe bzw. alles was ich hatte, bereits zurück gegeben habe? Es fehlten schon immer Leitern, die auch mal auf einer Baustelle vergessen worden sein können. Es gibt noch 3 andere Mitarbeiter, die Werkzeug etc. in ihrem Besitz haben KÖNNTEN… Mich machen diese Vorwürfe fertig, da ich mir keiner Schuld bewusst bin. Wie soll ich mich verhalten? Wie reagieren? Was tun, wenn mir nicht geglaubt wird? Wie soll ich beweisen, dass ich etwas NICHT habe, was ich nicht habe?!Ich muss bis morgen alles zurück geben. Das Kfz, Papiere etc. kein Problem. Alles andere ist eine Behauptung, der ich nicht Folge leisten kann, weil ich nix mehr habe… vielen Dank ***** *****ür Ihre Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,
der AG muss beweisen, dass Sie etwas genommen haben. Wenn das nicht geschehen ist, müssen Sie vor einer Anzeige keine Sorge haben.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass