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Uwe Brix
Uwe Brix,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 255
Erfahrung:  Senio TaxCounsel at Bundesdruckerei
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Uwe Brix ist jetzt online.

Ich war bei einem Notar für einen Grundstückskauf. Die

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich war bei einem Notar für einen Grundstückskauf. Die Verkäuferin hatte eine Vollmacht incl. über den Tod hinaus von ihrer Mutter. Das Grundstück gehörte zur Hälfte der Mutter und zur anderen Hälfte der Tochter. Der Notarvertrag fand in dem Glauben statt, dass die Mutter noch lebt und die Tochter in Vollmacht auftritt. Nun musste ich erfahren, dass die Mutter schon zwei Wochen vor dem Notartermin verstorben ist. Ist der Notarvertrag trotzdem gültig? Beste Grüße André M.
Fachassistent(in): Wird der Verkauf direkt über den Eigentümer getätigt?
Fragesteller(in): Ja
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Sehr geehrte(r)Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gerne wie folgt Stellung nehme:

Der notarielle Kaufvertrag ist trotz des Todes der Vollmachtgeberin uneingeschränkt wirksam.

Durch den Tod des Vollmachtgebers wird seine Erklärung nicht unwirksam, denn auf die Wirksamkeit einer Willenserklärung ist es gem. § 130Abs. 2 BGB ohne Einfluss, wenn der Erklärende nach der Abgabe stirbt oder geschäftsunfähig wird.

Es ist dabei vom Tod der Vollmachtgeber Kenntnis hatten, denn durch die wirksame Bevollmächtigung der Verkäuferin wurde eine entsprechend gültige Willenserklärung abgegeben.

Der Verkauf ist demnach gemäß dem Kaufvertrag abzuwickeln.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

RA Brix

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank ***** *****ür ihre Antwort. Mein Problem ist, dass laut Kaufvertrag die Mutter noch gelebt hat. Die Tochter im Beisein der Notarin den Umstand, dass ihre Mutter nicht mehr lebt in keinster Weise kommunizierte. Ich fühle mich total belogen, da ich einen Vertragsabschluss in gutem Miteinander angestrebt habe. Ich frage mich halt, was noch alles verschwiegen wurde. Beste Grüße André Mittelsdorf

Hallo,

den Vertrauensverlust gegenüber der Verkäuferin ist nachvollziehbar. Allerdings it fraglich, ob der Kaufvertrag allein durch diese Falschangabe schon unwirksam geworden ist, denn sie hat eigentich keinen Einfluss auf die Eigenschaften der verkauften Immobilie oder deren Wert. Wenn Sie aber festellen, das über die gemachten Angaben zum Tod der Mutter hinaus wesentliche Eigenschaften oder Mängel der Immobilie verschwiegen wurden, so könnte durchaus ein Rücktritt vom Kaufvertrag in Frage kommen.

Herzliche Grüße

RA Brix

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