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RA Moesch
RA Moesch, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 595
Erfahrung:  Bank und Kapitalmarktrecht
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RA Moesch ist jetzt online.

Hallo Frau, ich habe in 09.2021 ein Bausparguthaben

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Frau Wilson, ich habe in 09.2021 ein Bausparguthaben auszahlen lassen. Bei der Erklärung zur Zuteilung habe ich angekreuzt, dass ich das Bauspardarlehen beantrage und selbst Kontakt zu dem Finanzberater nehme. Die Erklärung habe ich selbstverständlich unterschrieben. Bis heutzutage habe ich noch keinen Bauspardarlehen genommen, bzw. Darlehensvertrag unterschrieben. Im Juli 2022 habe ich schriftlich informiert, dass ich auf einen Darlehen verzichte und jetzt habe ich ein Schreiben erhalten in dem Bereitstellungzinsen verlangt werden. Muss ich diese zahlen, ist das gerecht?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein, wollte eigentlich nur wissen, ob ich diese Zinsen unbedingt bezahlen muss. :)

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die an mich weitergeleitet worden ist. Tatsächlich dürfte die Forderung eines Bereitstellungszinses gerechtfertigt sein, da Sie einer Darlehensgewährung grundsätzlich zugestimmt haben.

Die Bausparkasse könnte ggf. noch darüber hinaus einen Schadensersatz in Form eines Zinsschadens geltend machen, wenn Sie das Darlehen jetzt doch nicht mehr abnehmen wollen. Allerdings ist aufgrund der gestiegenen Bauzinsen derzeit davon auszugehen, dass der mit der Bausparkasse vereinbarte Zins deutlich unter dem Marktzins liegt und daher ein Zinsschaden tatsächlich nicht besteht.

Ich würde hier anraten, in Dialog mit der Bausparkasse zu treten - Sie finden sicherlich eine akzeptable Lösung.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung, danke ***** *****ür Ihre Bewertung (3 bis 5 Sterne)

Mösch
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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