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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19545
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Anliegen und

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Anliegen und hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Eine Familie bestehend aus A, Ma, C, B, S, Mi haben eine vermögensverwaltende Kommanditgesellschaft KG (Familienpool) gegründet. A = Großvater Ma= Großmutter C= Vater B= Mutter S = Sohn Mi = Sohn Geschäftsgegenstand: Erwerb, Halten und Verwalten von eigenem Grundbesitz und Kapitalvermögen. Die Gesellschaft betreibt kein Gewerbe. Jeder Gesellschafter ist mit 1/6 beteiligt. A, Ma und C haben vorkurzem einen Kredit für eine Neubaueigentumswohnung privat in Höhe von 600.000€ aufgenommen. Gesplittet auf 2 Krediten 400.000€ und 200.000€. Die bestehende und abgezahlte Eigentumswohnung wurde mit obengenannten 400.000€ belastet. Wir möchten durch einen Grundbucheintrag die Eigentumsverhältnisse auf die Familiengesellschaft übertragen. Die Bank lässt natürlich den Grundbucheintrag und somit die Einbringung zu, hat uns aber, mitgeteilt, dass eine Schuldübernahme auf eine KG nicht möglich ist, weil sie nur mit maximal 2 natürlichen Personen Schuldübernahmen anbieten. Dies ist aber meiner Ansicht nach gar nicht nötig. Da wir natürlich durch den Vertrag beim Notar regeln, dass die Lasten bzw. Verbindlichkeiten von der einzutragenden Immobilie auf die Gesellschafter übergehen. Nach meinen Recherchen: Wird ein Grundstück des Privatvermögens ohne Gegenleistung (keine Barleistung und keine Erhöhung der Beteiligungsquote) in das Vermögen einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft überführt, liegt keine Anschaffung oder Veräußerung, sondern eine unentgeltliche Rechtsnachfolge vor. Der Vorgang löst keine Besteuerung nach Paragraf 23 EStG aus. Auch gegen Entgelt oder Gewährung von Gesellschaftsrechten ist die Einbringung nicht als Veräußerung zu sehen, weil sich die Beteiligungsquoten nicht erhöhen werden. Dies gilt, auch wenn die Gesellschaft Verbindlichkeiten und Grundschulden übernimmt. Können Sie mir da zustimmen? Wenn wir jetzt die Neubauwohnung an A und Ma vermieten über 66% der Ortsüblichen Miete sollte die gesamten Zinskosten absetzbar sein! Was geschieht im Erbfall? Theorie: A und Ma versterben. C erbt zu 100%. Wie sieht es nun mit dem privaten Kredit aus? Eigentlich haben wir ja durch die Einbringung die Lasten und Verbindlichkeiten der Immobilie auf die vermögensverwaltende Gesellschaft aufgeteilt. Aber wie sieht das steuerrechtlich im Erbfall aus? Eigentlich dürften ja keine Kosten auf uns zukommen? Wie sieht das Finanzamt die Sache? Wer erbt nun?Die Gesellschaft oder C? Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): 11. November 2021
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein
Gepostet: vor 24 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RADr.Traub hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte haben Sie etwas Geduld, während ich Ihre Anfrage rechtlich prüfe und Ihnen eine Antwort formuliere.
Aufgrund der Komplexität kann dies etwas dauern.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Sehr geehrter Herr Traub, wann kann ich mit einer Antwort von Ihnen rechnen? Mit freundlichen Grüßen M.W
Experte:  RADr.Traub hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
leider kann ich Ihnen in hiesiger Sache nicht weiter helfen und gebe daher die Frage an einen anderen Experten zur Bearbeitung frei.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-