So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 42146
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Neuberechnung des Kindesunterhalts meines Mannes,

Kundenfrage

Neuberechnung des Kindesunterhalts meines Mannes, Nettoeinkommen statt bereinigtem Nettoeinkommen verwendet (vermutlich falsch berechnet), Beurkundung durch Jugendamt gefordert, Brief am 31.08.2022 frankiert (3-tages-fiktion) ab 1.09. hätte der Unterhalt höher überwiesen werden sollen.
Fachassistent(in): Mit wem leben die Kinder?
Fragesteller(in): Die Kinder meines Mannes leben bei der Kindsmutter (gemeinsames Sorgerecht) und sind bei uns zum Umgang alle 14 tage + ferien
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): In unseren Augen hat das Jugendamt (Mutter hat grundlos Beistandschaft beantragt - haben wir schriftlich das immer der Unterhalt gezahlt wurde) hier Rechenfehler begangen bzw. Zahlungen/Fixkosten nicht berücksichtigt. Bis 20.09. soll eine Urkunde bei dem Jugendamt unterschrieben werden, ohne rechtliche Belehrung/Auskunft.
Gepostet: vor 29 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 29 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie kann ich Ihnen behilflich sein?

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl, mein Mann hat 2 Kinder aus erster Ehe (gemeinsames Sorgerecht, Lebensmittelpunkt bei der Kindsmutter, Umgang bei uns alle 14 tage am Wochenende + Ferien). Die Mutter hat Beistandschaft bei Jugendamt beantragt und nun wurde eine Neuberechnung des Unterhalts vorgenommen. Mein Mann hat nach Gerichtsurteil Mindestunterhalt (100%) gezahlt, immer zuverlässig und regelmäßig. Nun hat das Jugendamt ihn auf die 120% nach Düsseldorfer Tabelle gesetzt, also einmal 40 € und einmal 46 € mehr für die Kinder als Unterhalt. Bei der Berechnung wurde aber nicht das bereinigte Einkommen berücksichtigt sondern das Nettoeinkommen. Schulden (Autokredit) u.ä. wurden hierbei nicht berücksichtigt. Zudem wurde das Schreiben (kein Bescheid!)vom Jugendamt am 31.08.2022 frankiert (3-Tages-Fiktion) und er sollte bereits ab dem 01.09.2022 den Unterhalt anpassen. Dies war nicht möglich, wir haben erst gestern den Brief erhalten. Des Weiteren soll er bis 20.09.2022 eine Urkunde bei einem Urkundenbeamten im Jugendamt unterschreiben, womit er sich für die Zahlung in dieser Höhe verpflichtet. Das kommt mir sehr komisch vor. Zudem gibt es keinerlei Rechtsbelehrung o.ä.
Das ist alles sehr überfallartig und wir möchten uns rechtlich beraten lassen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 29 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn die Berechnung falsch ist, dann müssen Sie natürlich nicht den falschen Betrag beurkunden. Wenn hier bereits ein Urteil über 100% existiert, dann wäre nur dann eine Beurkundung geschuldet, wenn die 100% überschritten werden. Die Schulden werden dann berücksichtigt wenn der Mindestunterhalt von 100% nicht überschritten wird. Nur hinsichtlich der 100% haftet Ihr Mann gegenüberd en Kindern verschärft.

Der neue Unterhalt ist allerdings ab dem Zeitpunkt geschuldet ab dem Ihr Mann die Aufforderung erhalten hat Auskunft über sein Einkommen zu erteilen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Genau, das Jugendamt möchte auch eine Rückzahlung ab Juli 2022 haben. Er verdient geringfügig mehr als damals bei dem Gerichtsurteil, aber die finanzielle Situation und (Autokredit usw.) hat sich nicht geändert. Auch eine damals in Anspruch genommene Gerichtskostenbeihilfe musst nicht zurückgezahlt werden. Die finanzielle Situation ist also nicht gravierend anders.
Kann man hier eine Neuberechnung des Unterhalts vom Jugendamt verlangen?
Kann das Jugendamt auf die Unterschrift der Beurkundung bestehen? Dieses Vorgehen kenne ich gar nicht.
Müsste es nicht ein richtiger Bescheid vom Jugendamt sein, mit Rechtsbehelfsbelehrung usw.?
Es handelt sich nur um einen einfachen Brief.
Auf sämtliche nachfragen hat das Jugendamt nicht auf meinen Mann reagiert.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 29 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihr Partner kann vom Jugendamt keine Neuberechnung verlangen. Das Jugendamt wird nur im Rahmen der Beistandsschaft tätig. Sollte sich der Unterhalt erhöhen, dann kann das Jugendamt, selbst wenn Ihr Partner den Untergakt immer pünktlich zahlt, auf einer Neubeurkundung bestehen.

Einen Bescheid bedarf es nicht ein einfaches Schreiben reicht hier durchaus aus.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Also kann man in diesem Fall nichts machen? Man müsste wenn dann klagen?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 29 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Ihrer Ansicht nach der Unterhalt zu hoch berechnet wurde, dann müssten Sie sich auf Zahlung verklagen lassen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 23 Tagen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.