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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22323
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Morgen, es geht um eine Kollegin A, die aktuell ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, es geht um eine Kollegin A, die aktuell im Mutterschutz ist und nach der Entbindung wieder in ihrer Abteilung (Blutentnahme) arbeiten möchte. Parallel zum Mutterschutz wurde ihre Stelle unbefristet ausgeschrieben und beworben. Die neue KolleginB (die sich auf die Stelle beworebn hat) hat einen "nach Zustimmung des BR" Vorvertrag erhalten. Auch hier ist keine Rede von einer Befristung. Kollegin A (die im Mutterschutz) bekommt von der PDL (Pflegedirektionleitung) und der Personalabteilung nur die Bestätigung für eine Rückkehr ins Haus - nicht für ihre Arbeitsstelle in der Abteilung Blutentnahme.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Vielen Dank. Der Betriebsrat in unserem Haus ist informiert gibt allerdings auch einen eingeschränkten Handlungspielraum an, da der Arbeitsvertrag mit dem Haus und nicht mit der Abteilung abgeschlossen ist.
Sehr geehrter Ratsuchender,Haben Sie dazu eine konkrete Frage?
Dann beantworte ich es Ihnen entsprechend der Angaben im SachverhaltDie Rückkehr aus der Elternzeit gibt einen Anspruch auf den Arbeitsplatz. Allerdings gibt sie nur einen Anspruch auf den Arbeitsplatz, wie er im Arbeitsvertrag festgelegt ist. Ein Anspruch auf den bisherigen Arbeitsplatz besteht nicht.Es kommt also darauf an, was genau im Arbeitsvertrag steht. Ist der Arbeitsvertrag nicht auf die Abteilung Blutentnahme beschränkt, so besteht kein Anspruch dort wieder beschäftigt zu sein.So erklärt sich wahrscheinlich die unbefristete Einstellung der neuen Kollegin.Wenn ich ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um positive Bewertung vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Danke für ihre Antwort.
Tut mir leid, bearbeite hier zeitgleich Patienten. Da waren sie jetzt schneller.Natürlich möchte ich der Kollegin helfen wieder die Stelle bei der Blutentnahme zu erhalten. Die hat sich auch bereit erklärt nach dem achtwöchigen Mutterschutz bis zum Ende der Elternzeit im Rahmen der sporadischen Aushilfe das Team zu unterstützen. Ein Bedarf diese Stelle komplett zu ersetzen besteht also nicht und würde aus dem Team auch nicht gefordert. Durch die Aushilfstätigkeit verzichtet die Kollegin auf einen Teil ihres Elterngeldes. Das ist doch Einsatz, dem auch Rechnung getragen werden muss.Gibt es keine Möglichkeit die Kollegin in ihrer Planung zur ihrer Arbeitsstelle zu unterstützen?
Sehr geehrte Ratsuchender,Wie gesagt kommt es auf den Arbeitsvertrag an.
Es gibt aber eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, die einen innovativen Ansatz bietetSie zieht das ganze unter dem Aspekt der Diskriminierung aufWird durch die Elternzeit oder dem Mutterschutz die Arbeitnehmerin am beruflichen Fortkommen gehindert, so ist dies eine Diskriminierung
Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Das ist interessant.
Dankeschön
Gerne