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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7390
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Guten Tag. Mein befristeter (Krankheitsvertretung)

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag.Mein befristeter (Krankheitsvertretung) Arbeitsvertrag vom 1.11.2021 ist gültig bis zum Wiedereintritt der erkrankten Kollegin längstens jedoch bis zum 31.10.2022.Nun beabsichtige ich das Unternehmen zum 31.08. oder zum 30.09.2022 zu verlassen bzw. der Sachgrund tritt ggf. ein. Das Unternehmen gewährt 30 Tage Jahresurlaub. Ich arbeite in Vollzeit (5 Tage/Woche).Wie hoch ist nun mein Urlaubsanspruch?
Ich beabsichtige nun den vollen Jahresurlaub zu beanspruchen, da ich die Wartezeit erfüllt habe und den Vertrag in der zweiten Jahreshälfte beenden möchte. (BurlG §4)
Eine „pro rata temporis“ Klausel ist weder im Arbeitsvertrag noch in der Betriebsvereinbarung verankert. Ebenso ist im Vertrag die Rede von 30 Tagen Jahresurlaub; lediglich der Vermerk das dieser bei Teilzeit anzupassen ist, steht im Vertrag.Meine Frage ist nun, kann ich volle 30 Tage beanspruchen oder bedingt die Befristung zum 31.10. bzw. Eintritt Sachgrund einen geminderten Urlaubsanspruch von 2,5 Urlaubstagen je Monat? Welche Logik darf ich anwenden?Ich freue mich über Ihre fachkundige Antwort.Mit freundlichen Grüßen
T. NeumannFachassistent(in): Haben Sie einen gültigen Arbeitsvertrag?
Fragesteller(in): Ja.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Guten Tag.Mein befristeter (Krankheitsvertretung) Arbeitsvertrag vom 1.11.2021 ist gültig bis zum Wiedereintritt der erkrankten Kollegin längstens jedoch bis zum 31.10.2022.Nun beabsichtige ich das Unternehmen zum 31.08. oder zum 30.09.2022 zu verlassen bzw. der Sachgrund tritt ggf. ein. Das Unternehmen gewährt 30 Tage Jahresurlaub. Ich arbeite in Vollzeit (5 Tage/Woche).Wie hoch ist nun mein Urlaubsanspruch?
Ich beabsichtige nun den vollen Jahresurlaub zu beanspruchen, da ich die Wartezeit erfüllt habe und den Vertrag in der zweiten Jahreshälfte beenden möchte. (BurlG §4)
Eine „pro rata temporis“ Klausel ist weder im Arbeitsvertrag noch in der Betriebsvereinbarung verankert. Ebenso ist im Vertrag die Rede von 30 Tagen Jahresurlaub; lediglich der Vermerk das dieser bei Teilzeit anzupassen ist, steht im Vertrag.Meine Frage ist nun, kann ich volle 30 Tage beanspruchen oder bedingt die Befristung zum 31.10. bzw. Eintritt Sachgrund einen geminderten Urlaubsanspruch von 2,5 Urlaubstagen je Monat? Welche Logik darf ich anwenden?Ich freue mich über Ihre fachkundige Antwort.Mit freundlichen Grüßen
T. Neumann

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie haben Anspruch auf den vollen Urlaub, so wie er arbeitsvertraglich vereinbart ist, bei Ihnen also 30 Tage. Lediglich ein Teilanspruch auf den Urlaub besteht gemäß § 5 Abs. 1 c) BurlG nur, wenn der Arbeitnehmer in der ersten Hälfte eines Kalenderjahrs aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Das bedeutet, beim Ausscheiden in den zweiten Jahreshälfte besteht der volle Anspruch. Dabei kommt es nicht darauf an, aus welchem Grund der Arbeitnehmer ausscheidet, also ob es eine Kündigung ist oder eine Befristung. Der Gesetzestext stellt lediglich darauf ab, dass der Arbeitnehmer ausscheidet.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.