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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5461
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Hallo, Fachassistent(in): Hallo. Wie kann ich Ihnen helfen?

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Fachassistent(in): Hallo. Wie kann ich Ihnen helfen?
Fragesteller(in): Ich werde von der Staatsanwaltschaft beschuldigt rechtswidrig Vermögensvorteil verschafft zu habe.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden Württemberg, meine Tochter hat im Jahre 2015 BAföG beantragt, den hatte sie auch genehmigt bekommen(2222 Euro). Irgendwann ist dann bemerkt worden, dass es einen Starvertrag gibt der auf meine Tochter läuft, den habe ich für sie angelegt. Sie wusste aber nichts davon, auf jeden Fall ist das ganze über Jahre hin und her gegangen weil ich Einspruch eingelegt habe und ich darlegen konnte, dass meine Tochter kein Wissen von dem Sparvertrag hatte, aber das wurde nicht akzeptiert. Im Jahr 2021 ist dann die Entscheidung gefallen, dass sie das Geld zurück bezahlen muss. Das haben wir auch dann gemacht. Einige Zeit später ist dann ein Brief gekommen, das das ganze an die Staatsanwaltschaft Freiburg übergeben wurde wegen Betruges. Sie ist dann wegen Betruges angeklagt worden und wurde dann vor die Wahl gestellt 1000 Euro an eine Wohltätigen Zweck zu überweisen somit würde kein Verfahren gegen sie eröffnet werden und auch kein Eintrag in das Führungszeugnis. Diesen Betrag haben wir dann bezahlt damit endlich Ruhe ist. Jetzt 2 Monate später bin auch ich wegen Betruges angeklagt weil ich wissentlich betrogen haben soll. Auch ich soll jetzt 1000 Euro bezahlen, wenn nicht wird öffentlich Anklage erhoben. Was kann ich in dieser Abgelegenheit tun, muss ich bezahlen oder soll ich es auf eine Anklage ankommen lassen ?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Aktuell nicht, Danke.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Haben Sie Ihrer Tochter dazu geraten bzw. sie dabei unterstützt BaföG-Leistungen zu beantragen, wohlwissend dass Ihrer Tochter die Sparsumme zustand und sie damit keine BaföG-Leistungen in Anspruch nehmen durfte?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Nein ich hatte keine Ahnung und meine Tochter wusste auch nicht, dass es einen Sparvertrag gibt.

Ich verstehe. Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Sie können der Zahlung von € 1.000,00 zustimmen. Danach wären Sie die Angelegenheit los und hätten auch keine Vorstrafe.

Sie müssen dies jedoch nicht.

Wenn Sie die € 1.000,00 nicht zahlen, so kann es sein, dass Sie wegen Betruges angeklagt werden und die Angelegenheit vor dem Strafrichter ausgetragen wird. Wenn Sie nichts von dem BaföG-Antrag wussten, so haben Sie sich nicht strafbar gemacht und werden freigesprochen. Man müsste Ihnen nämlich die Tat nachweisen um Sie zu bestrafen. Dies wird jedoch der Staatsanwaltschaft nicht gelingen.

Es ist danach Ihre Entscheidung, ob Sie sich mit der Geldauflage einverstanden erklären oder ob Sie es auf ein Gerichtsverfahren ankommen lassen. Letzteres birgt für Sie meiner Einschätzung nach auf Grundlage Ihrer Schilderung im Ergebnis zwar keine Risiken, angenehm ist ein Gerichtsverfahren in aller Regel jedoch nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Auskunft behilflich sein.
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Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Danke

Gern.

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Kianusch Ayazi und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.