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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24785
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
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RADr.Traub ist jetzt online.

Ich bin tätig und habe zum 30.06.22 gekündigt. steht der

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin im Einzelhandel tätig und habe zum 30.06.22 gekündigt. Im Arbeitsvertrag steht der Mindesturlaub (24Tage) plus ein übergesetzlicher Urlaub von 12 Werktagen. Weiterhin ist geregelt, dass bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein zwölftel des übergesetzlichen Urlaub gewährt wird. Ich soll jetzt anteilig nur den gesetzlichen Urlaub (12Tage) erhalten.
Gern würde er mir den Urlaub auch ausbezahlen, da Personalmangel besteht. Kann das mein Arbeitgeber so machen?
Fachassistent(in): Wie lange waren Sie dort angestellt?
Fragesteller(in): Seit November 2021
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Wenn ich eine Woche ohne freien Tag durchgearbeitet habe, zählt dann ein Tag als Überstunden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld, während ich Ihre Anfrage rechtlich prüfe und Ihnen eine Antwort formuliere.
Dies kann ein paar Minuten dauern.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Sie können sich auf die benannte Klausel im Arbeitsvertrag berufen.

Dort steht explizit, dass sie nicht nur anteilig den gesetzlichen Urlaub erhalten, sondern auch den darüber hinausgehenden vertraglich gewährten Urlaub.

Bei einer Kündigung in der ersten Jahreshälfte (wie bei Ihnen) ist der Urlaub anteilig zu berechnen. D. h. es ist auf die jeweiligen Monate herunterzurechnen. Bei Ihnen würde das bedeuten, dass sie 18 Urlaubstage hätten.

Allerdings haben sie kein Wahlrecht, ob sie die Urlaubstage in Geld erhalten. Nur wenn sie keinen Urlaub nehmen können bzw. Arbeitgeber diesen ablehnt, kann eine Auszahlung nach § 7 Abs. 4 BUrlG verlangt werden.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.