So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RADr.Traub.
RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24795
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RADr.Traub ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage. Meine Schwiegereltern hatten

Diese Antwort wurde bewertet:

guten Tag, ich habe eine Frage. Meine Schwiegereltern hatten ein 2 Familien Haus. Mein Schwager hat das Haus im Jahre 1995 bekommen, mein Mann sollte dafür im Jahr 1998 eine Summe von 80.000 € erhalten. Dieses Geld hat er leider nie bekommen, er hat seine Eltern immer mal wieder auf das Geld angesprochen, wir hörten nur, sie hättenm kein Geld zum ausbezahlenn. Meine Schwiegereltern sind vor 2 Jahren verstorben. Eine Freundin sagte mir ( sie hat so einen ähnlichen Fall bei sich in der Familie) das mein Mann auch noch Anspruch auf ein Erbe hat---. ist das korrekt?
Fachassistent(in): In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Fragesteller(in): In Deutschland
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): ich möchte wissen, was die Auskunft bei Ihnen kostet ?

Mein Name ist Hermes und ich bin Spezialist für Erbrecht. Hatten denn die Schwiegereltern neben dem Haus sonstiges Vermögen und wurde ein Erbschein beantragt?

Kosten für die Beratung 50 €

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
warum muss ich 50 € zahlen ?? Ich habe doch gerade über paypal 5€ bezahlt!

Dies kann ich Ihnen nicht sagen, aber wenn Sie eine Beratung wünschen, kostet es 50 € meines Wissens; ich bin aber nur Anwalt und habe kein Einblick in die Zahlungen, die Sie leisten oder nicht.

Sie "müssen" gar nichts

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
sorry- aber 50€ möchte ich nicht ausgeben. ich werde mit der hotline telefonieren und gegebenenfalls nächste Woche noch einmal anfragen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Können Sie mir den Sachverhalt etwas ausführlicher darstellen?
Was genau wurde bzgl. der Abgeltung von EUR 80.000,00 vereinbart?

Gibt es hierzu eine schriftliche Vereinbarung (ggf. sogar ein Notarvertrag von damals)?
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo, Im Jahr 1995 hat der Schwiegervater mit seinen Söhnen abgemacht, das einer das Haus bekommt und der Andere ( mein Mann) im Jahre 1999 einen Betrag von 80.000 €. und das restliche Geld, was dann beim Ableben noch da ist. Diese Absprache war nur mündlich, es gibt leider keinen Schriftverkehr darüber.. Dann kam das Jahr 1999 und es kam kein Geld. Immer, wenn mein Mann seinen Vater darauf angesprochen hatte, hieß es, er hat gerade kein Geld. So ging es fort und fort. Meine Schwiegereltern sind im Jahre 2019 verstorben, mein Mann hat dann 20000 € bekommen ( die nach dem Tode noch da waren) aber keinen Pfennig von den 80000 €. Jetzt eben meine Frage. Hat mein Mann Anspruch auf einen Teil des Hauses ( das mein Schwager bekommen hat )??

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Leider nein.

Das Haus wurde zum damaligen Zeitpunkt im Jahre 1999 an den oder übertragen. Dies wirkt absolut und der Bruder ist Eigentümer geworden.

Als Ersatz wurde vor diesem Hintergrund auch der Geldbetrag benannt, der auszugleichen war.

Hier bestehen nunmehr folgende Probleme:

1. Eine Forderung auf Zahlung ist bereits verjährt, da im besten Fall eine Zehnjahresfrist für die Verjährung gilt. Aus dieser sind wir lange heraus.

2. Es gibt keinen Beweis über eine schriftliche Vereinbarung. Im Streitfall würde daher die Gegenseite behaupten es gab keine mündliche Absprache. Somit steht Aussage gegen Aussage und zivilrechtlich würde eine Klage abgewiesen.

Die Rechtslage ist klar zugunsten des Sohnes, der das Haus erhalten hat.

Ich bedaure Ihnen keine positivere Einschätzung übermitteln zu können.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
aber ist das nicht so, das mein Mann einen Anspruch auf ein Pflichtteil hat?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn Ihr Mann kein Erbe wurde, hat er einen Anspruch auf ein Pflichtteil.

Aber die Immobilie und der benannte Betrag sind hierbei nicht mehr zu berücksichtigen, da dies viel zu lange zurück liegt.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
wenn die Immobilie und der benannte Betrag nicht mehr relevant sind, weil es schon zu lange her ist, hat man denn eine andere Möglichkeit einen Pflichtteil ausbezahlt zu bekommen , denn die Schwiegereltern sind ja noch keine 3 Jhare tot

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten und auf die Möglichkeiten um eine Pflichtteil eingehen.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24795
Erfahrung: Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
RADr.Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
gerne, wie kann ich Sie bewerten ?
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
ich habe das Geld bezahlt. Können Sie mir nun meine Frage beantworten?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank.

Ihr Mann kann dann ein Pflichtteil geltend machen, wenn er keine Erbe ist bzw. das Erbe ausgeschlagen hat, weil in diesem nichts enthalten war.

Ein Pflichtteil richtet sich jedoch auch nur danach, was im Erbe enthalten ist. Wenn dort nicht mehr vorhanden ist und auch kein Vermögen innerhalb der letzten zehn Jahre nachweislich übertragen wurde, gibt es kein Pflichtteil.

Dies wäre jedoch anhand der Vermögensverhältnisse des Verstorbenen zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
sie sagen, man kann ein Pflichtteil geltend machen, wenn es kein Erbe ist--heißt das, wenn der Schwiegervater dem anderen Sohn das Haus geschenkt hat o.ä. ? ---- mein Mann hat nach dem Tod seiner Eltern 20.000 € bekommen ( Das Geld war noch da). Aber er hat ja die versprochenen 80000 € ja nicht bekommen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
nein.

Man kann auch Erbe von nichts oder einem kleinen Vermögen sein.

Wenn der Schwiegervater kein Testament gemacht hat, erben seine beiden Söhne zu gleichen Teilen . Und zwar das, was noch da war.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
und in Bezug audf das HAUS, kann mein Mann da Ansprüche stellen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
nein.

Wie bereits mehrmals ausgeführt sind hier alle Ansprüche verjährt.

Insbesondere auch weil keine konkreten vertraglichen und/oder erbrechtlichen Regelungen in Schriftform vorliegen.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-