So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Ganz Recht.
Ganz Recht
Ganz Recht,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 83
Erfahrung:  Expert
116823487
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Ganz Recht ist jetzt online.

Ich besitze eine etw. in trier, meine frau ist nicht als

Kundenfrage

ich besitze eine etw. in trier, meine frau ist nicht als eigentümer eingetragen, ich möchte die angelegenheit nach meinem tod regeln, ich habe ein gutes handschriftliches testament geschrieben, also frage welche kosten entstehen bei der beantragung eines erbscheins,
Fachassistent(in): In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Fragesteller(in): wert der wohnug 60000 €, oder gibt es einen besseren weg ?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein
Gepostet: vor 17 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Ganz Recht hat geantwortet vor 16 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r), vielen Dank ***** ***** Frage, welche ich aufgrund der zur Verfügung gestellten Informationen gerne beantworten möchte.

Bei der Beantragung eines Erbscheines entstehen hier folgende Kosten:

Wenn es sich bei der Wohnung im den gesamten Nachlass handelt, beträgt dieser 60.000,00 EUR. Nach § 40 GNotKG ist der Wert des gesamten Nachlasses im Zeitpunkt des Erbfalls maßgeblich. Nach Nr. 12210 des KV GNotKG entsteht eine 1,0-Gebühr. Hinzu kommt die 1,0-Gebühr für die Abnahme der eidesstattlichen Versicherung, Nr. 23300 KV. Demnach sind 2,0 Gebühren zu entrichten. Diese betragen bei dem Nachlasswert 384,00 EUR. Hinzu kommen dann noch Auslagen.

Eine Alternative wäre die Errichtung eines notariellen Testaments. In aller Regel wird dann später von den Erben kein Erbschein mehr benötigt. Wegen § 35 Abs. 1 S. 2 GBO gilt dies auch etwa für die Umschreibung des Wohnungsgrundbuchs. Für die Beurkundung des Testaments entstehen folgende Kosten:  Hier entsteht nach Nr. 21102 KV eine 1,0-Gebühr, demnach 192,00 EUR. Hinzu kommen ebenfalls Auslagen. Diese Variante ist beim Einzeltestament also regelmäßig günstiger.

Wenn mehrere Erben im Spiel sind, kann die Kostenfrage anders zu beantworten sein.

Der Vorteil des notariellen Testaments ist, dass es rechtssicher ist und Sie hierzu beraten werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben.

Freundliche Grüße