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alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2267
Erfahrung:  Rechtsanwalt/Fachanwalt
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alva3172015 ist jetzt online.

Hallo, ich bin unbefristet angestellt und mein Arbeitgeber

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin unbefristet angestellt und mein Arbeitgeber hat mir heute einen "Transfer in ein neues Arbeitsverhältnis" angeboten, zu dem ich mich gerne beraten lassen möchte.
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): Festanstellung, "Head of ..."
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es handelt sich um einen "Unverbindlichen Diskussionsentwurf, kein rechtlich bindendes Angebot". Kopie kann ich zusenden.

Ja, bitten senden Sie mir doch beide Verträge. Beste Grüße RA Hermes

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Hallo, danke für ihre. Rückmeldung. Anhänge anbei. Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass erst vor 7 Wochen mein Sohn verstorben ist und ich zusätzlich mit Trauerarbeit privat belastet bin.
Unter anderem deshalb würde ich mir neben anderen Dingen, die mir schon eingefallen sind, eine noch wesentlich längere Zeitspanne bezahlter Freistellung wünschen.

Ich melde mich im Laufe des Tages bei Ihnen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ok danke für die Info

Dies tut mir leid zu hören, auch wenn ich weder Ihren Sohn noch Sie kenne.

Aufgrund Ihrer Position und der Sachlage (Tod Ihres Sohnes) ist es ohne Weiteres möglich, dass Sie eine längere Freistellungsphase unter Fortzahlung der Bezüge erhalten. Dies unter anderem auch deshalb, weil Sie bei einer Kündigung am heutigen Tage das Arbeitsverhältnis ebenfalls zum 31.12.2022 enden würde und zudem der Urlaub und die Überstunden im Rahmen der Freistellung abgegolten wären. Zudem würde es ggfs. anbieten, dass Sie eine Speedprämie/abfindung erhalten, was steuerliche Vorteile für Sie hätte.

Die Sprinterklausel oder auch Turboklausel genannt, ist eine in Abwicklungs- oder Aufhebungsverträgen genutzte Bestimmung, welche dem Arbeitnehmer die Möglichkeit bietet, aus einem bereits zu einem bestimmten Zeitpunkt gekündigten Arbeitsverhältnis, früher ausscheiden zu können. Dabei werden in der Regel die vom Arbeitgeber ersparten Gehälter, anteilig oder gesamt, auf die etwaige Abfindungssumme aufgeschlagen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ok danke für die erste Einschätzung!
Ist die First bis 14.6. bereits informell anzunehmen akzeptabel?
Inwiefern ist der nicht-Bindende Charakter des Angebots ein Problem (bin ich erpressbar „nimm an oder es wird schlechter“) ?
Welcher Schlüssel für die Abfindung/Speedpräme wäre „üblich“ als Startpunkt? Bspw bin ich in Projekten mit Partnern, durch die ein Projektabbruch einen gewissen Ruf-Schaden produzieren dürfte.Ich wäre gerne zur besseren Absicherung mindestens ca 12 Monate freigestellt.Das Outplacement-Paket (teuer), soll nicht verrechnet werden mit Gehalt oder Abfindung

ich habe mir erlaubt Ihnen ein Angebot für Rückfragen/Nachfragen zu unterbreiten. Im Falle Ihres Einverständnisses nehmen Sie das Angebot an.

Ich melde mich morgen mit einer Antwort nach Prüfung.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ok Danke ***** ***** morgen!

Also die Frist bis 14.6.2022 ist definitiv zu kurz bemessen, auch wenn diese natürlich nicht bindend ist.

Der nicht bindende Charakter stellt gerade kein rechtlich verbindliches Angebot dar, welches Sie einfach annehmen können, sondern lediglich als Diskussionsgrundlage dienen. Dies kann aber auch eine Chance sein, Ihre Interessen besser zu formulieren.

Ich würde, soweit bei Ihnen möglich, im Interesse der Firma noch die Projekte abschließen bzw. so vorbereiten, dass ein Nachfolger ungehindert sich dem jeweiligen Projekt anschließen kann. Dies soll natürlich auch von dem Arbeitgeber entlohnt werden. Wie lange dies dauern wird, wissen nur Sie.

Erst nach Beendigung der Projekte würde ich überhaupt es über eine unwiderrufliche Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge diskutieren ggfs. unter Verzicht auf das Outplacement Verfahren und unter Bezahlung einer Abfindung im Jahr 2023.

Je schneller Sie aus dem Unternehmen aussteigen, desto höher die Speed-Prämie, also Abfindung. Also Ausstieg und Beendigung zum 31.10.2022, Abfindung 180.000 EUR

Abfindung wird dann in 2023 gezahlt.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne oben rechts (4-5) und stehe im Nachgang für Rückfragen zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Hallo, vielen Dank für die konkreten Anhaltspunkte.Die Projekte lauten noch bis Ende 2022 und teilweise darüberhinaus bis 2025. eine Übergabe an einen Kollegen ist notwendig oder die Terminierung.Ich entnehme Ihrer Antwort, dass ich damit zunächst unverbindlich eine Rückmeldung geben kann, dass:- mehr Zeit zur Klärung der Sache benötigt wird: wieviel Zeit genau, gebe ich nicht an, da ich noch einen Anwalt finden muss, der mich vertreten kann- es noch viele offene Fragen gibt, bspw ob wirklich alle möglichen Optionen im Unternehmen eroiert wurden, bevor man den Weg einer Trennung beginnt- wie sie schrieben, Freistellung und Speedprämie/Abfindung sind überhaupt noch nicht genannt- unklar ist, warum es Zeitdruck zu geben scheint mich zum Aussteigen zu drängen. Seit Januar hat es keine inhaltlichen Gespräche mehr gegeben. Ich fühle mich seit Oktober praktisch gemobbt, was man aber nur schwer nachweisen kann…
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Rückmeldung am Dienstag 14.6., dass mehr Zeit und Nachbesserungen notwendig sind.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Keine Details

Ich entnehme Ihrer Antwort, dass ich damit zunächst unverbindlich eine Rückmeldung geben kann, dass:

- mehr Zeit zur Klärung der Sache benötigt wird: wieviel Zeit genau, gebe ich nicht an, da ich noch einen Anwalt finden muss, der mich vertreten kann. JA!!!

es noch viele offene Fragen gibt, bspw ob wirklich alle möglichen Optionen im Unternehmen eroiert wurden, bevor man den Weg einer Trennung beginnt. Ja, vielleicht auch externer Berater nach Beendigung der Projekte bzw. Übergabe an einen Kollegen!

- wie sie schrieben, Freistellung und Speedprämie/Abfindung sind überhaupt noch nicht genannt

-unklar ist, warum es Zeitdruck zu geben scheint mich zum Aussteigen zu drängen. Seit Januar hat es keine inhaltlichen Gespräche mehr gegeben. Ich fühle mich seit Oktober praktisch gemobbt, was man aber nur schwer nachweisen kann…

Falls Sie das Gefühl haben, würde ich es ansprechen, ob man Sie loswerden will?! Dann würde ich auch unbedingt eine Abfindung ins Gespräch einbringen.

- ich würde sodann auch avisieren, ob man ein inhaltliches Gespräch führen kann, welche die Eckpunkte einer etwaigen Vereinbarung bestimmt.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne oben rechts (4-5). Gerne können wir im Nachgang über das Portal weiter kommunizieren oder per E-Mail:***@******.***

alva3172015 und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
ok, vielen Dank. Dann schließe ich die Unterhaltung mit einer Bewertung, und komme ggf per Email (*****@******.***) auf sie zu.

Gerne

alva3172015 und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo Herr Hermes,
Ich frage mich nun, wie genau ich die gewünschte Rückmeldung zum „informellen Angebot“ (genannt „Diskussionsgrundlage“) des Arbeitgebers antworte. Am liebsten wäre mir ein knapper Einzeiler, ohne zunächst in die Details zu gehen, und um mehr Zeit zu Bitten. Je mehr der Arbeitgeber bereit ist zu zahlen, um so eher kann es eine Einigung geben. Ein Festhalten an meiner Arbeitsstelle sehe ich derzeit nicht, da dazu die Atmosphäre im Unternehmen für mich nicht mehr „richtig“ anfühlt. Das sollte man vermutlich aufgrund einer geschwächten Verhandlungsposition nicht schreiben.Die Frist zur Rückmeldung per heute 14.6. ist zu kurz. Heute möchte ich mich als Zeichen der Kooperation aber noch zurückmelden, ohne Risiko:Mein Formulierungsvorschlag:
„Ich habe mich beraten lassen, dass der Vorschlag zum ‚Transfer in ein neues Arbeitsverhältnis' in nicht angemessener Weise die für mich entstehenden Nachteile kompensiert. Insbesondere ist auch meine derzeitige familiäre Situation nicht hinreichend berücksichtigt. Wir sollten in einem gemeinsamen Folgegespräch weitere Eckpunkte und Änderungswünsche diskutieren.“Mehr würde ich erst einmal nicht schreiben und dann auf ein Rückmeldung zum Folgegespräch warten.Das wird aufgrund des „Zeitdrucks“ beim Arbeitgeber vermutlich recht bald stattfinden.Was denken sie? Wäre das erst einmal eine risikoarme Antwort, mit der sich auch etwas auf Zeit spielen lässt?
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich habe ihnen auch per Email geschrieben. Vermutlich ist eine etwaige Aufwandsentschädigung über diese Platform einfacher umzusetzen?

Ich sehe es mir an und melde mich bei Ihnen.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Update:„hallo Jan,
Mein vorrangiges Interesse ist die Weiterbeschäftigung und die Fortsetzung meiner erfolgreichen Arbeit für Volocopter. Der Vorschlag zum "Transfer in ein neues Arbeitsverhältnis" gleicht die Nachteile, die mir durch den Verlust meines Arbeitsplatzes entstehen, nicht ausreichend aus. Insbesondere wird auch meine aktuelle familiäre Situation und meine langjährige erfolgreiche Tätigkeit für Volocopter nicht angemessen berücksichtigt.
Meine Familie und ich waren auf einem guten Weg in der Trauerarbeit und sind nun erheblich zurückgeworfen. Ich bitte um mehr Zeit und komme Anfang kommender Woche wieder auf dich zu.“