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Dr. Ntzemou
Dr. Ntzemou,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 256
Erfahrung:  Expert
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Ich bin schwanger und bekomme mein Kind voraussichtlich am

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin schwanger und bekomme mein Kind voraussichtlich am Entbindungstermin 14.09.22. Der offizielle Mutterschutz beginnt am 03.August 22.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in):
Ich bin schwanger und bekomme mein Kind voraussichtlich am Entbindungstermin 14.09.22. Der offizielle Mutterschutz beginnt am 03.August 22.
Mein Arbeitgwber möchte dass ich ab Juli in ein Beschäftigungsverbot gehe. Er setzt mich unter Druck, dass meine Gynäkologin dies bitte ausstellen möge. Habe ich dadurch nicht Nachteile? Wäre es nicht aus besser mein Arbeitgeber spricht dieses Beschäftigungsverbot aus (dies darf er in meinem Arbeitsbereich sowieso) wegen z.B. Rentenversicherungbeitrag ins Versorgungswerk etc.? Mein Arbeitsvertrag endet am 31.12.23 Wie lange soll ich die Elternzeit beantragen? 2 Jahren werden empfohlen. Dann bekäme ich monatlich 900 Euro maximal richtig oder 1800 Euro maximal? Ich möchte in einem möglichen Anschlussjob nicht mehr als ca. 30 h pro Woche arbeiten, eher erst mal 50%
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Erstmal nicht, danke.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer. Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Sofern ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird, erhalten Sie weiterhin das volle Gehalt, ohne Kürzung! Das Beschäftigungsverbot spricht nur der Gynäkologe aus, nicht der Arbeitgeber.

Elterngeld bekommen Sie in Höhe von 60% Ihres Netto-Lohns, höchstens jedoch 1800 EUR.

Zu empfehlen ist, dass Sie 2 Jahre Elternzeit beantragen, vorzeitig beenden können Sie diese immer.

Ich hoffe Ihnen damit Ihre Frage beantwortet zu haben. Für weitere Fragen hierzu stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung. Über eine Bewertung meiner Antwort (3-5 Sterne über der Frage) würde ich mich sehr freuen, damit ich meinen Service auch weiterhin anbieten kann. Selbstverständlich können Sie auch nach Bewertung Nachfragen zu diesem Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Danke für die Antworten.
In einem Punkt muss ich Ihnen leider widersprechen, selbstverständlich darf ein Arbeitgeber ein Beschäftigungsverbot ausstellen... Kennen Sie sich mit der Differenzierung hierzu aus wegen Beiträgen ans Versorgungswerk etc? Werden diese getätigt wenn der Arbeitgeber dieses ausstellt?Vielen Dank, ***** *****ält es sich mit einem Anschlussvertrag bei z.B.eonem neuen Arbeitgeber ab dem 01.01.24 wenn ich noch in Elternzeit bin. Welche Vorteile und Nachteile habe ich?
Wenn ich 2 Jahre Elternzeit einreiche und nach 12 Monaten 50%wieder arbeiten möchte und dies rechtzeitig angekündigt habe, wieviel Elterngeld bekomme ich in den ersten 12 Monaten monatlich?

Zu 1) Ja, Sie haben Recht. Dieses Beschäftigungsverbot beruht allerdings auf dem allgemeinen Weisungsrecht des Arbeitgebers.

Ich habe dies in der Zwischenzeit recherchiert. Schwangere müssen während eines Beschäftigungsverbots keine finanziellen Einbußen befürchten. Der Arbeitgeber zahlt im Rahmen eines individuellen Beschäftigungsverbots weiterhin den vollen Lohn (!) aus.

Die Lohnfortzahlung während des Arbeitsverbots richtet sich nach Ihrem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen bei wöchentlicher Entgeltzahlung bzw. der letzten drei Monate bei monatlicher Entgeltzahlung vor der Schwangerschaft.

Zu 2) Wenn das Arbeitsverhältnis endet, dann endet auch die laufende Elternzeit. Wenn Sie den Arbeitgeber wechseln, haben Sie beim neuen Arbeitgeber wieder Anspruch auf Elternzeit. Allerdings gilt auch dort die gesetzliche Anmeldefrist von 7 Wochen beziehungsweise 13 Wochen. Theoretisch können Sie beim Arbeitgeber einsteigen und direkt Elternzeit beantragen. Da Sie 50% arbeiten möchten, würden Sie dann Teilzeit in Elternzeit arbeiten. Ob dies ein neuer Arbeitgeber direkt mit macht, ist die Frage.

Wenn Sie ein Jahr ganz aussteigen und dann 50 % im zweiten Jahr arbeiten möchten, kriegen Sie im ersten Jahr das volle Elterngeld.

Eine Aufteilung des Elterngeldes geht nur über ElterngeldPlus. Das bedeutet dass Sie bereits im ersten JAhr in Teilzeit arbeiten, dafür aber 2 Jahre lang monatlich die Hälfte des Elterngeldes bekommen.

Ich hoffe Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen

Beste Grüße,

Rechtsanwältin

Dr. Ntzemou und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank. Ja Ihre Antworten helfen sehr. Vermutlich ist das eine sehr spezifische Frage, ob der volle Beitrag dem Versorgungswerk während des individuellen Beschäftigungsverbotes durch den AG gezahlt wird. Das bekomme ich, denke ich noch durch das Versorgungswerk selbst raus.
Danke schön für die ausführlichen Antworten.

Sehr gerne! Alles Gute!