So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 44860
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, es handelt sich um ein Familienstreit. Die

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, es handelt sich um ein Familienstreit. Die Grosseltern unserer Kinder (10 und 12) wollen nun, nach einem Zerwürfnis, die geschenkten Bücher zurückhaben. Ist das rechtens?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Niedersachsen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es handelt sich um Kinder und Jugendbücher. Wir haben ausserdem Sorge, das sie behaupten könnten, das die Bücher nur geliehen waren.... das können nur unsere Kinder und wir bezeugen, dass das nicht wahr ist...

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Großeltern können nicht die Rückgabe der Bücher beanspruchen.

Ihre Kinder haben an diesen Büchern vielmehr mit vollzogener schenkweiser Zuwendung gemäß § 516 BGB Eigentum erlangt.

Dass die Bücher Gegenstand einer Schenkung waren, können Sie als Eltern im Bestreitensfalle bezeugen und damit unter Beweis stellen.

Behaupten die Großeltern, es handele sich um eine Leihgabe, so wären die Großeltern für diese Behauptung in der vollen Beweispflicht.

Diesen Nachweis könnten die Großeltern allein schon deshalb nicht führen, weil Sie als Eltern und Zeugen die Schenkung bekunden könnten.

Weisen Sie das Rückgabeverlangen der Großeltern daher unter ausdrücklicher Berufung auf die dargestellte und klare Rechtslage zurück.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur mit Abgabe der Bewertung werde ich von Justanswer für die anwaltliche Beratung bezahlt.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank für die super schnelle Antwort

Sehr gern geschehen!

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
noch eine Frage... da nur wir (die Eltern) und unsere Kinder (10 und 12) bezeugen können, dass es Schenkungen waren... reicht das aus? ....Auch wenn sich die Grosseltern noch andere Zeugen, wie zb. deren Kinder, die zu den Grosseltern halten könnten sich auf deren Seite stellen?

Dass reicht aus, denn Sie sind nicht Partei (=das sind die Kinder als Schenkungsempfänger). Sie sind daher vollwertige Zeugen. Wenn sich die Großeltern Gefälligkeitszeugen beschaffen sollten, kann dies in einem Prozess sehr schwer wiegende Folgen haben, denn diese Zeugen würden sich nach §§ 153, 154 StGB strafbar machen. Das wird kein Gefälligkeitszeuge wegen einiger Bücher risikieren.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
letzte Frage... ich hatte mal gelesen, dass man Schenkungen bzgl groben Undanks zurückfordern kann. Hier fühlen sich die Großeltern, zu unrecht, dass wir sie im Stich gelassen hätten... könnten sie damit vor Gericht durchkommen?

Nein, grober Undank kommt nur bei einer schweren Verfehlung zulasten des Schenkenden in Betracht, etwa im Falle der Begehung einer Straftat.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen lieben Dank!

Gern.