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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 44889
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ein Grundstück wurde als vollerschlossen gekauft. Auf

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Grundstück wurde als vollerschlossen gekauft. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass Gas vor dem Grundstück anliegt. Nach Kauf stellt sich heraus, dass dem nicht so ist. Können die Kosten für den Anschluss vor dem Grundstück vom Verkäufer nachgefordert werden?
Fachassistent(in): Wird der Verkauf direkt über den Eigentümer getätigt?
Fragesteller(in): ein Makler war dabei
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Die Übernahme der Kosten wurde uns telefonisch letzte Woche zugesagt, wir haben dann den Versorger beauftragt. Heute wurde uns mitgeteilt, dass die Kosten doch nicht übernommen werden.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, Sie können die Anschlusskosten in der Tat von dem Verkäufer als Schadensersatz beanspruchen.

Dieser hat Ihnen wahrheitswidrig versichert, dass vor dem Grundstück Gas verlegt sei.

Damit hat er bewusst und vorsätzlich eine arglistige Täuschung gemäß § 123 BGB begangen.

Diese betraf auch einen vertragswesentlichen Umstand, denn bei Kenntnis davon, dass keine Gasleitung existiert, hätten Sie von dem Vertragsschluss Abstand genommen oder aber einen geringeren Kaufpreis gezahlt.

Die arglistige Täuschung war folglich auch ursächlich für Ihre Vertragsentscheidung.

Diese arglistige Täuschung verpflichtet den Verkäufer zu vollem Schadensersatz.

Sie können sämtliche Anschlusskosten daher von dem Verkäufer einfordern.

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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