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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22341
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo ich habe eine Frage bezgl. der Vaterschaftsanerkennung

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo ich habe eine Frage bezgl. der Vaterschaftsanerkennung nach der Geburt und würde gerne mit einen Notar sprechen.
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Noch keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Das Sorgerecht soll bei der Mutter bleiben

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Leider haben wir keine Notare.

Ich bin aber Fachanwältin für Familienrecht.

Es ist ganz einfach

Wenn Sie und die Mutter keine Sorgeerklärungen abgeben bleibt es bei der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter.

Die elterliche Sorge bedeutet, dass man über die rechtlichen Angelegenheiten alleine entscheiden kann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja, vielen Dank. Wir möchten dass das Kind dennoch seinen Nachnamen bekommt nach der Geburt. Müssen wir dazu das Sorgerecht teilen oder reicht eine notarielle Vaterschaftsanerkennung und Namensänderung?

Das können Sie nach § 1617 BGB allerdings nur bei gemeinsamer elterlicher Sorge.

Sonst hat das Kind den Nachnamen der Mutter

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Und wenn man es vor der Geburt macht?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also das Sorgerecht soll bei der Mutter bleiben und der Nachname der des Vaters sein. Ohne Heirat. Welche Möglichkeiten haben wir da konkret?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Muss ich eine neue Anfrage stellen? Danke

Das ist leider nicht möglich, auch vor der Geburt nicht

Das ergibt sich §1617 BGB

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aber in 1617a steht, dass das möglich ist oder nicht?

Richtig und zwar durch Erklärung gegenüber dem Standesamt aber nur dann, wenn der andere Elternteil einwilligt, sonst ist es nicht möglich

Das muss dann notariell beglaubigt werden

Es kann dann allerdings nicht mehr rückgängig gemacht werden

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aber die Erklärung ggü dem Standesamt gilt nur für den Namen und nicht fur das Sorgerecht? Ist diese Erklärung also auch NACH der Geburt möglich?

Das sind zwei ganz unterschiedliche Baustellen.

Der Name kann unabhängig von der Sorgeerklärung bestimmt werden

Die Erklärung ist auch nach der Geburt möglich, was sich schon daraus ergibt , dass nach dem 5. Lebensjahr die Einwilligung des Kindes erforderlich ist

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank

bitte noch bewerten

danke

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.