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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22322
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Der Vermieter genehmigt keine Hunde- und/ oder

Diese Antwort wurde bewertet:

quot;Der Vermieter genehmigt keine Hunde- und/ oder Katzenhaltung"
--> Ist dies zulässig in einem Mietvertrag?
Fachassistent(in): Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Fragesteller(in): wozu?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Diese aussage befindet sich im Anhang des Mietvertrages. Dieser Anhang beginnt mit den Worten: "Die nachfolgend aufgefhürten Anlagen sind Vertrags-Bestandteil" und im Vertrag selbst wird auch auf den Anhang hingewiesen
Sehr geehrter Ratsuchender,Vielen Dank ***** ***** freundliche AnfrageEinen Moment Geduld
Ich gehe davon aus, dass Sie diese Klausel nicht mit dem Vermieter ausgehandelt haben, dass er sie Ihnen auferlegt hatDann giltVerbotsklausel im MietvertragBundesgerichtshof in Karlsruhe
Eine so genannte Formularklausel, die Mietern generell die Haltung von Katzen und Hunden untersagt, ist unwirksam.Sie benachteiligt einen Mieter unangemessen, weil sie jede Rücksicht auf die Besonderheit eines Falles oder die spezielle Interessenlage verhindert.Das hat
der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen VIII ZR 168/12) entschiedenEs muss dem Mieter ein üblicher Gebrauch der Wohnung ermöglicht werden. Ob darunter eine Tierhaltung falle oder nicht, das müsse erst einmal gründlich abgewogen werden und dürfe nicht unter eine generelle Verbotsklausel fallen.Das Verbot ist daher unwirksamWenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung
Sehr geehrter Ratsuchender,Sie haben Anspruch darauf, einen Hund halten zu dürfen, allerdings dürfen keine Interessen der anderen Mietvertragsparteien oder des Vermieters entgegenstehen. Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe würde ich höflich um positive Bewertung bitten 
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen lieben Dank. Im Mietvertrag steht auch
"Halten und Inpflegenahme von Haustieren ist nach Zustimmung des Vermieters für das jeweilige/Tier gestattet. Die Zustimmung zur Tierhaltung und Inpflegenahme kann der Mieter nur verlangen wenn hierdurch keine Belästigungen und keine Ge-
fahren für die anderen Hausbewohner und Nachbarn entstehen"Ist durch das Verbot ("Der Vermieter genehmigt keine Hunde- und/ oder Katzenhaltung") das Thema erledigt und man kann ungefragt eine Katze halten, oder gilt die eben erwähnte Klausel dennoch und es bedarf dennoch der Zustimmung?
Sie haben einen Anspruch auf Zustimmung, wenn das Tier nicht stört und keine Interessen des Vermieters oder der anderen Parteien entgegenstehtDie Klausel die ergänzt wurde ist unwirksam
Der BGH hat entschieden, im Falle Haustierhaltung vom 20. März 2003, VIII ZR 168/12, dass unabhängig davon, ob eine Hundehaltung im Mietvertrag erlaubt oder versagt ist, die im konkret betroffenen Belange vom Mieter und vom Vermieter, inklusive ihrer Interessen betrachtet werden müssen.Insbesondere sind auch die Erwägungen der anderen Hausbewohner und Nachbarn zu betrachten. Nur, sofern die Interessenabwägung positiv zugunsten des Mieters ausfällt, ist eine Hundehaltung nicht zu Versagen
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Was sind denn zulässige Interessen des Vermieters? Gibt es hier Präzedenzfälle o Beispiele?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bei Katzen
Bei Katzen ist das dann denkbar, wenn zB eine Freiläuferkatze die Nachbarn stört, wenn die Gefahr von Zerstörung und Verunreinigung bestehtDas ist aber vernachlässigbar 
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Super!! Vielen lieben Dank u ein schönes WE
Ihnen ebenso. Bitte noch kurz positiv bewerten vielen Dank
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Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich finde nicht wo ich das machen kann
Danke