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alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2169
Erfahrung:  Rechtsanwalt/Fachanwalt
92866717
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Sehr geehrter Herr RA Joachim, Fachassistent(in): In welchem

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr RA Joachim,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): 2011 wurden in allen (!) Wohnungen unseres Hauses durch die damalige Hausverwaltung Hachmann GmbH Kaltwasserzähler eingebaut (Eichung bis 2017) und danach wurde in den Folgejahren immer verbrauchsabhängig abgerechnet. Für mich als Single-Haushalt eine große finanzielle Erleichterung: 85€ statt bisher 265€-
2015 Übernahme durch die Hausverwaltung ZBVV. Danach wieder Abrechnung nach Wohnfläche, wohl aus Bequemlichkeit bzw. organisatorischem Unvermögen. Eine Ankündigung zur Veränderung des Umlageschlüssels gab es nicht. Meine Widersprüche hierzu blieben immer ohne Antwort.
2020 Übernahme durch die WVB Centuria. In der Betirebskostenabrechnung für 2020 wurde wieder der Wasserbrauch nach Fläche. abgerechnet, obwohl ich die Zählerstände gemeldet hatte. Auf meine Einwendungen hin folgende Einlassung:
Sie hätten sich an der Rechnungslegung des Vorvermieters, also der ZBVV, orientiert. Andere Mieter hätten nichts eingereicht. Die Eichung sei sicherlich abgelaufen, so dass wieder auf die Fläche umgelegt wird.
Meine Frage:
War die Veränderung des Umlageschlüssels im Jahre 2011 nicht eine Vertragsänderung die objektiv ungeachtet des Vermieterwechsels weiter besteht? Resultieren hieraus für den Vermieter nicht Leistungspflichten wie organisierte Erfassung der Zählerstände sowie eine Nacheichung in Auftrag zu geben?
Kann der Zählerstand als Anscheinsbeweis gelten, wenn sich keine große Diskrepanz zu den vorherigen Verbräuchen ergibt? Kann oder muss eine Schätzung auf der Grundlage des Verbrauchs in den vergangenen Jahren erfolgen? Kann der Vermieter dazu veranlasst werden? Wenn ja, wie?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Die Änerdung des Umlageschlüssels wurde vom damaligen Vermieter 2011 in einem Schreiben angekündigt.

Mein Name ist Hermes und ich bin Spezialist für Mietrecht. Reicht Ihnen eine Antwort bis morgen im Laufe des Tages?

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ja sicher

Vielleicht komme ich auch gleich noch dazu..

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Darf ich Ihre Antwort noch erwarten?

Entschuldigen Sie die lange Wartezeit; ich hatte den ganzen Tag Besprechungen. Die fehlende Eichung der Geräte ist nicht Ihnen zuzurechnen. Der Vermieter kann dann nicht einfach wie von Ihnen beschrieben vorgehen und dann wieder nach Fläche statt nach Verbrauch abrechnen.

Eine etwaige Abrechnung in der Nebenkostenabrechnung wäre somit unrichtig und anfechtbar, so dass eine Nachzahlung von Ihnen nicht zu begleichen wäre.

Vorsicht ist geboten, dass der Vermieter auf Mieterkosten die Geräte eichen lassen kann und diese Kosten dann im Rahmen der Betriebskostenabrechnung umlegt.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Danke für Ihre Antwort. Der damalige Vermieter hatte die Vertragsänderung - Abrechnung von Wohnfläche zu Verbrauch schriftlich erklärt und danach gehandelt nur die nachfolgenden Vermieter nicht. Dagegen hatte ich jeweils Einspruch erhoben. Kann man hier von einer Vertragskontinuität unbeschadet des Vermieterwechsels ausgehen? Der jetzige Vermieter redet sich heraus mit Nichtwissen. = wieder dreifache Kosten.

Die ursprüngliche Vereinbarung mit dem damaligen Vermieter ist bindend und daran hat sich auch der neue Vermieter zu halten. Richtiges Stichwort: Vertragskontinuität bzw. Kauf bricht nicht Miete!!!

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne (4-5) und stehe im Nachgang gerne für Rückfragen zur Verfügung

alva3172015 und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.