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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8328
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ich bin mosambikanischer Staatsbürger mit Aufenthaltstitel

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin mosambikanischer Staatsbürger mit Aufenthaltstitel in Deutschland und hatte bei FTI (online) eine Pauschalreise nach Ägypten gebucht. Der Check in wurde mir nicht gestattet, da ich kein Visum hatte. Laut Reiseunterlagen sollte das Visum bei Einreise am Flughafen erhältlich sein. Bei Buchung eines Upgrades (telefonisch) hatte meine Lebensgefährtin extra noch gefragt, ob es wegen meiner Staatsbürgerschaft Probleme geben könnte. Auf Nachfrage nach dem Aufenthaltstitel würde dies verneint.
Fachassistent(in): Haben Sie bereits Unterlagen zum Visum eingereicht?
Fragesteller(in): Noch am Flughafen München habe ich es online versucht. Es sollte 4 Tage dauern.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ja. Der Flug sollte am 07.01.22 um 8:20 Uhr gehen. Kurz nach 6 haben wir die Notrufnummer von FTI gewählt. Die Dame hatte allerdings keinerlei Kompetenzen und den Fall lediglich aufgenommen mit der Aussage, gegen 10:00 Uhr kommt ihr Chef, der eine Aussage treffen könne. Der Flug war weg. Wir mussten warten und von einer Nummer zur anderen telefonieren. Jetzt haben wir eine Stornorechnung von 85%. Ist das rechtens? Dürfen Reiseunternehmen tatsächlich nur deutsche Staatsangehörige in Visumsfragen beraten?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Mit freundlichen Grüßen

Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)

- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Grundsätzlich liegt das Einreiserisiko beim Reisenden. Der Reisende ist dafür verantwortlich, die Einreisevoraussetzungen zu erfüllen und auch das notwendige Visum ggf. vor Abreise zu beantragen.

Der Reisende kann sich im Vorfeld zur Reise bei dem Reiseunternehmen zu den Einreisevoraussetzungen beraten lassen. Das Reiseunternehmen muss derartige Auskünfte nicht erteilen, sondern darf auch auf die zuständigen Behörden verweisen. Wenn das Reiseunternehmen jedoch eine Auskunft erteilt, so muss diese richtig sein. Ist diese unrichtig, so macht sich das Reiseunternehmen gemäß §§ 280 Abs. 1, 241 Abs. 2 BGB gegenüber dem Reisenden schadensersatzpflichtig.

Ist die Reise mangels Visum nicht angetreten worden, so kommt dies einer Stornierung gleich. Infolgedessen muss der Reisende die Stornierungsgebühr zahlen. Wenn das Reiseunternehmen den Reisenden jedoch bezüglich der Einreisevoraussetzungen falsch beraten hat, so steht dem Reisenden im Gegenzug ein Schadensersatzanspruch in Höhe der Stornierungsgebühr zu, die er entsprechend aufrechnen kann. Im Ergebnis muss der Reisende also nichts zahlen.

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Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
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