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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8329
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Fachassistent(in): Hallo. Wie

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Fachassistent(in): Hallo. Wie kann ich Ihnen helfen?
Fragesteller(in): Sehr geehrte Damen und Herren, heute hat die Enkelin (11 Jahre) den Türknauf unserer Wohnungstür mutwillig mit ihrer Spucke eingeschmiert. Mein Vater ist 81 jahr alt und Risikopatient, vor allem in Bezug auf Covid. Als 11-jährige ist sie ja nicht strafmündig, Welche Möglichkeit würde bestehen, dagegen vorzugehen? Wir haben direkt nach dieser Tat mit der Oma des Kindes geredet, sie meinte nur, "...was soll ich da machen? Das Kind verhauen? Machen sie doch eine Anzeige!" Mehr kam dazu nicht, auch keine Einsicht. Vielen herzlichen Dank. Thomas Fritz
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): P.S. Die Enkelin unserer Obermieter.....
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Sachsen-Anhalt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Richtig ist zwar, dass das 11-jährige Kind nicht strafmündig ist. Deliktsfähig ist es indes schon. Dies bedeutet, dass das Kind für den angerichteten Schaden haftet.

Sie können daher Schadensersatzansprüche gegen das Kind geltend machen. Ich empfehle, dass Sie von den Eltern des Kindes verlangen, dass diese stellvertretend für das Kind für den Schaden aufkommen. Hierzu sollten Sie denen eine Frist von zwei Wochen setzen.

Sollten diese nicht fristgerecht zahlen, so können Sie einen Anwalt damit beauftragen, die Schadensersatzansprüche auf dem Gerichtsweg gegen das Kind durchzusetzen. Dies ist die einzige rechtliche Handhabe, die Sie gegen das Kind haben.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

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Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Allerdings hat das Kind ja keinen materiellen Schaden verursacht, für welchen wir Schadensersatzansprüche geltend machen können. Ich denke, im Erwachsenenfall wäre dieser Fall ja in der aktuellen Pandemie schon vorsätzlich versuchte schwere Körperverletzung, grad im Fall meines Vaters als absoluten Risikopatienten, da es zum Kontakt mit dem Speichel des Kindes an dem Türknauf hätte unweigerlich kommen können. Das Kind dürfte sich der Covid-Gefahr bewusst sein, da ihre Mutter und ihr Opa bereits eine Erkrankung durchgemacht haben.
Vielen Dank ***** ***** Nachricht.Jedenfalls die Reinigungskosten können Sie dem Kind in Rechnung stellen. Abgesehen davon haben Sie einen Unterlassungsanspruch gemäß § 1004 BGB, den Sie ebenso klagweise geltend machen können. Das Gericht wird das Kind dann zur Unterlassung verurteilen und im Falle des erneuten Einschmierens ein Zwangsgeld verhängen.Konnte ich Ihnen damit behilflich sein? Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank.

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