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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28602
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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Sehr geehrte Damen und Herren Fachassistent(in): Hallo. Wie

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren
Fachassistent(in): Hallo. Wie kann ich Ihnen helfen?
Fragesteller(in): Ich habe eine Frage : Meine Mutter ist verstorben und war mit einem Mann verheiratet der nicht mein Vater war. Sie hatten Güttergemeinschaft aber das Haus in der Schweiz und in der TÜrkei ist auf den Namen von ihrem Ehegatten eingetragen. Kann ich beantragen , dass ich das Haus in der Schweiz kaufen möchte? Mir steht ca 140.000 Euro zu und das Haus in der Schweiz ist mit 300.000 Euro eingeschätzt. Ich wúrde gerne das Haus übernehmen. Auch ist es völlig nicht war, dass das Haus in der Türkei nur 60.000 Euro Wert hat. Was kann ich machen? Ich wäre zufrieden mit dem Hauskauf von der Schweiz. Kann ich die Angaben von dem Ehemann anfechten bei nicht Einigung. Herzliche Grüsse Jacqueline Auer
Fachassistent(in): War einer der Partner schon einmal verheiratet?
Fragesteller(in): Ja beide waren schon verheiratet
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Der Ehemann in Oestereich

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Im Erbrecht ist es so, dass kein Anspruch besteht auf die Erlangung eines konkreten Gegenstandes, wenn dies nicht im Testament eindeutig verfügt ist.

D. h. sämtliche Erben haben nur einen ideellen Anspruch und ein ideellen Anteil an der Erbmasse. Keiner der Erben kann ohne die Zustimmung des anderen Erben einen Gegenstand übernehmen bzw. erwerben. Dies auch dann nicht, wenn sogar Preise über Marktwert bezahlt werden. Hier hilft nur eine Einigung.

Kann eine Einigung nicht erzielt werden, muss der Gegenstand zwangsweise durch gerichtliche Verwertung (sogenannte Teilungsversteigerung) veräußert werden. Dann erhält jeder Erbe das Geld entsprechend seinem Erbteil.

Ich bedaure Ihnen keine positivere Einschätzung übermitteln zu können.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Jacqueline Auer und ich wohne in Spanien. Meine Mutter war letztes Jahr verstorben und war verheiratet mit einem Mann von Oestereich der nicht mein Vater ist. Laut der Deklaration von ihrem Ehemann haben Sie ein Vermögen von ca 800.000 Franken davon 300.000 Euro Schulden. Ein Haus in der Schweiz das mit einem Wert von 300.000 Euro deklariert ist und ein Haus in der Türkei das mit 60.000 Euro deklariert ist. Sie hatten Güttergemeinschaft. Die Häuser sind auf den Namen vom Ehegatten eingeschrieben. Das Haus in der Türkei hat viel mehr Wert als 60.000 Euro. Mein Interesse ist: Ich wúrde gerne das Haus von der Schweiz kaufen und mein Erbanteil von 140.000 Euro dafür einsetzten und den Rest bezahlen, ich wáre auch bereit noch 3 Jahre das Wohnrecht zu gewáhren. Was sind meine Rechte in Bezug auf die Häuser? Falls es auf das Schweizerhaus keine Kaufmöglichkeit gibt, würde ich sonst auch gerne das Haus in der Türkei übernehmen . Ich komme am Montag in die Schweiz und habe am Dienstag Morgen eine Besprechung mit dem Ehemann meiner Mutter. Ich wäre Ihnen super Dankbar mir vorher noch eine Antwort zu geben. Herzliche Grüsse Jacqueline Auer

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Im Erbrecht ist es so, dass kein Anspruch besteht auf die Erlangung eines konkreten Gegenstandes, wenn dies nicht im Testament eindeutig verfügt ist.

D. h. sämtliche Erben haben nur einen ideellen Anspruch und ein ideellen Anteil an der Erbmasse. Keiner der Erben kann ohne die Zustimmung des anderen Erben einen Gegenstand übernehmen bzw. erwerben. Dies auch dann nicht, wenn sogar Preise über Marktwert bezahlt werden. Hier hilft nur eine Einigung.

Kann eine Einigung nicht erzielt werden, muss der Gegenstand zwangsweise durch gerichtliche Verwertung (sogenannte Teilungsversteigerung) veräußert werden. Dann erhält jeder Erbe das Geld entsprechend seinem Erbteil.

Ich bedaure Ihnen keine positivere Einschätzung übermitteln zu können.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Herzlichen Dank für Ihre rasche Antwort, habe ich Sie richtig verstanden, dass ich aber das Geld nicht annehmen muss und auf einen Verkauf von den Häusern bestehen kann und so die Auszahlung von dem reellen Verkaufspreis erhalte?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

prinzipiell ja.

Allerdings ist hier noch zu beachten, dass die Häuser im Eigentum des hinterbliebenen Ehepartners stehen.

Dies bildet nochmals eine Sondersituation (im Gegensatz, wenn beide Eheleute im Grundbuch stehen und Eigentümer sind).

Daher kann in Ihrem Fall durchaus auch nur ein Geldanspruch bestehen.

Maßgeblich sind die Testamente.

Wenn Sie keine Fehler begehen wollen, sollten Sie einen Anwalt mit Ihrer Anspruchsdurchsetzung beauftragen.

Dieser sollte in Österreich sitzen, da dieses Recht nach erster Einschätzung Anwendung findet.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.
Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.