So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 41976
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich zahlte mein Zeitungs Abonnement 11 Monate, nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich zahlte mein Zeitungs Abonnement 11 Monate, nach einer Umstellung auf Digital, doppelt. Einmal per Lastschrift und einmal über ApplePay. Die letzte Überweisung habe ich von ApplePay zurück erhalten. Die Zeitung behauptet, sie könne diese Zahlungen von ApplePay nicht nachweisen. Ist das möglich, dass Zahlungen nicht dem Kunden buchhalterisch zugewiesen werden? Habe ich Aussicht mein Geld zurück zu erhalten? Vielen Dank für Ihre Antwort. Margot Weigand
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): In Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Gerade nicht. Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Zeitung ist Ihnen zu unverzüglicher Rückzahlung des zuviel gezahlten Geldes verpflichtet, denn sie ist um den zu viel gezahlten Betrag nach § 812 BGB ungerechtfertigt bereichert mit der Folge, dass Sie einen entsprechenden Herausgabeanspruch haben.

Im Übrigen handelt es sich um eine reine Schutzbehauptung der Zeitung, denn jede Zahlung eines Kunden ist nach den gesetzlichen Regelungen zu verbuchen und daher auch zu erfassen. Nichts anderes gilt für die von Ihnen veranlassten Zahlungen via ApplePay.

Ihren Anspruch auf Rückzahlung können Sie notfalls auch erfolgreich auf dem Rechtsweg und gerichtlich durchsetzen.

Gehen Sie nun wie folgt vor: Fordern Sie die Firma letztmalig schriftlich (Einschreiben!) unter ausdrücklicher Berufung auf die eingangs dargestellte Rechtslage zur Rückzahlung auf.

Setzen Sie hierzu eine letzte Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten die Zeitung als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Gerät die Gegenseite mit dem Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (=Anwaltskosten) als Verzugsschaden gemäß §§ 286, 280 BGB ersatzfähig.

Sie können sodann auf Kosten der Firma einen Rechtsanwalt mandatieren, der Ihren Anspruch auf Rückzahlung geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird die Firma zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen.

Zahlt die Zeitung dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten Ihrer Rechtsverfolgung hätte die Firma zu tragen!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und 5 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.