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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28602
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Wir (6 Parteien) besitzen ein Haus. Der Miteigentümer der

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir (6 Parteien) besitzen ein Haus. Der Miteigentümer der die Verwaltung macht hat das Haus für ungefähr die Hälfte des Markpreises an eine anderen Eigentümer vermietet, ohne das mit den anderen Miteigentümern abzusprechen. Der Mieter vermietet jetzt 3 Räume für mehr als er für das gesamte Haus zahlt und behält die Einnahmen für sich. Ist das rechtmäßig und was könnten die übrigen Eigentümer tun damit er entweder eine angemessene Miete zahlt oder seine Miete weiterzahlt aber die Untermiete an alle Eigentümer geht.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Prüfung noch folgende klarstellende Frage:
Habe ich richtig verstanden, dass die Vermietung ohne die Zustimmung der übrigen Miteigentümer erfolgt ist.

Hat der Miteigentümer eine Bevollmächtigung zur Vermietung (weil er die Verwaltung macht)?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Guten Tag.
Die Vermietung war im Einverständnis, also das vermietet wird. Über Mietsumme und Untervermietung wurden die anderen Eigentümer nicht unterrichtet und sind von einer marktüblichen Miete, bzw. von Mite + WG Vermietung ausgegangen. Die Miete die der Miteigentümer zahlt ist eine Ortsübliche Miete für die 2 Zimmer die er bewohnt, aber nicht das gesamte Haus. Eine schriftliche Bevollmächtigung liegt meines Wissens nicht vor. Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Problematisch ist, wenn eine Bevollmächtigung zur Vermietung bestand (auch mündlich).

D. h. wenn der Miteigentümer mit der "Verwaltung" betreut wurde, kann er auch vermieten.

Wenn die Vermietung sodann unter Wert erfolgt ist, ist fraglich, ob er dafür haftet.

Dies ist meines erachtens nur gegeben, wenn er eine konkrete Verantwortung zur ordentlichen und marktüblichen Vermietung hatte.

Ist dies nicht der Fall, wird ein Schadensersatzanspruch nur unzureichend Erfolg haben.

Nur wenn er nachweislich keine Ermächtigung zur Vermietung hatte, könnte er für den entstanden "Verlust" bei den Miteigentümern haften.

Rechtlich ist dies jedoch alles höchst kompliziert und in der Durchsetzung sehr schwierig.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Sofern meine Ausführungen zu Ihrer Orientierung waren, bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).
Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ja, vielen Dank!