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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21108
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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Ich möchte gegen einen Ihrer Kollegen vorgehen, der nicht

Diese Antwort wurde bewertet:

ich möchte gegen einen Ihrer Kollegen vorgehen, der nicht geleistet hat, was mein Mandat ihm vorgab und wofür er bezahlt wurde. Um welches Rechtsgebiet handelt es sich ?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): schleswig Holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): ich kann ggfs.ein detaillierteres Expose schicken

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Besteht die Möglichkeit, dass Sie das Schreiben bzw. das erstellte Expose als pdf-Datei bzw. jpg-Datei über die Fragebox hochladen (links/rechts unten Button „Datei anfügen“). Ich sehe mir dieses dann gerne an und formuliere eine Antwort auf Ihre Rechtsfrage.
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
bitte das Expose als pdf anbei

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe die von Ihnen übermittelten Unterlangen durchgesehen und den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Zunächst einmal ist es so, dass der Rechtsanwalt in der Bearbeitung des Mandats frei ist. Solange er keinen Schaden produziert, gibt es keine gesetzlichen Vorgaben, in welcher Geschwindigkeit eine anwaltliche Bearbeitung zu erfolgen hat.

Mit wirksamer Beauftragung des Rechtsanwalts entsteht jedoch bereits die per Gesetz zugestandene Rechtsanwaltsgebühr. Diese richtet sich nach dem Streitwert der befassten Sache.

Vor dem Hintergrund dieser zwei Grundlagen, wird eine Rückforderung eines rechtsanwaltlichen Honorars dann schwierig, wenn der Rechtsanwalt tätig wurde und eine wirksame Beauftragung erfolgt ist. Hier schützt das Gesetz den Rechtsanwalt.

Wenn der Mandant andere Vorstellungen von der Herangehensweise und dem Tempo der Mandatsbearbeitung hatte, muss dies explizit vertraglich vereinbart werden.

Es gibt in Ihrem Fall nur eine Ausnahme, um möglicherweise noch mehr Geld zukommen.

Dies wäre dann der Fall, wenn die Mandatierung des Rechtsanwalt online erfolgt ist und sie nicht ordnungsgemäß über Widerrufsrecht belehrt wurden. In diesem Fall hätten Sie die Möglichkeit des Widerrufs der anwaltlichen Mandatierung und könnten auf dieser Grundlage das bezahlte Geld zurückfordern.

Ist auch ein Widerruf ordnungsgemäß erfolgt, stehen ihre Chancen auf Rückforderung nahezu bei null.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Sofern meine Ausführungen zu Ihrer Orientierung waren, bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).
Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
danke ***** *****
es fällt mit schwer, Ihnen zuzustimmen:
1- Tempo: es war v. Anfang an belegte Bedinggung, ausrechend Kapazitäten für zügige Bearbeitung zu haben
2- das hohe Amt des RA gibt diesem das Befolgen von Regeln auf, die seine Tätigkeit regelt; diese werden von den berufsständigen Vereinigg überwacht - er ist in der Bearbeitung seines Mandats und im Verhalten seinem Klienten gegenüber daran gebunden.Wenn dies zutrifft, dann hat Ihr Kollege verschiedentlich dagegen verstossen.
3- die gesetzl.Erstberatungsgebühr ca. € 200 mache ich nicht streitig, sondern den Vorschuss von € 750, für den er mich mehrere lediglich Monate hingehalten hat ohne Leistung zu erbringen, d.h. er ist anwaltlich nicht tätig geworden.Ein Streitwert wurde nicht festgelegt.
4-über mein Widerrufsrecht wurde ich nicht belehrt und habe einen solchen auch nicht erhoben.
Was ist zu tun ?
R.Rahe

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
sie müssen mir weder Zustimmen noch meine Einschätzung für richtig halten.

Da der Rechtsanwalt eine Rückzahlung nicht freiwillig vornehmen wird (hat er bislang nicht), bleibt Ihnen ohnehin nur die Klage auf Rückzahlung der Honorargebühr.

Und hier kann ich Ihnen sagen, dass die Rechtsposition des Rechtsanwalts viel besser einzuschäten ist, als die Ihre.

Eben aus den von mir ausgeführten Gründen, die vom Gesetzgeber so vorgesehen und von der Rechtsprechung gedeckt sind.

Selbstverständlich steht es Ihnen frei, ein Gericht anzurufen und Ihren Sachverhalt durch ein Gericht prüfen zu lassen.

Hierauf muss es im letzten Schritt ohnehin hinauslaufen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Danke,
Sie sagen mir nun
-daß die Rechtssprechung einen RA unterstützt, dem es gelungen ist, einen Vorschuss zu erhalten und diese zu behalten für eine Leistung, die er später nicht erbracht hat.
- daß sein Klient keinen Anspruch auf Gegenleistung hat auch wenn er seinerseits die geforderten Leistungen erbracht hat
- Daß seine Rechtsstellung es ihm ermöglicht und gutheisst, einen Klienten monatelang in dem Glauben zu lassen, er beschäftige sich mit seinem Mandat ohne daß dies der Fall ist.Natürlich ist mir klar, daß die ultima ratio eine Klage ist, aber deswegen habe ich mich nicht an Sie gewendet, sondern mit der Frage, was Sie an meiner Stelle tun würden,
MfG R.Rahe

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein, das sage ich nicht.

Wie Sie meinen Ausführungen entnehmen können sage ich, dass mit Beauftragung die gesamte Rechtsanwaltsvergütung entsteht und wenn darauf ein Vorschuss gebracht wird, diese einbehalten bzw. verrechnet werden kann.

Und weiter sage ich, dass es für die Erbringung der rechtsanwaltlichen Dienstleistung kein vorgeschriebenes Zeitfenster gibt.

Solange der Anwalt keinen Schaden für seine Mandanten bereitet, ist der in der Führung des Mandates frei.

Sehr verständlich gilt dies alles immer nur, solange keine vertraglichen Sonderregelungen getroffen wurden.

Und selbst verständlich steht es Ihnen frei die Richtigkeit meiner Angaben gerichtlich überprüfen zu lassen, indem sie gegen den Kollegen klagen.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
danke,
- die Rechtsanwaltsvergütung bemisst sich nach dem Gegenstandswert; ein solcher wurde hier nicht festgelegt; also ist auch keine RAgebühr entstanden; hilfsweise könnte hier die geleistete Arbeit herangezogen werden.; wenn diese gleich 0 ist, wie hoch ist dann die RAgebühr ?
- ein Zeitfenster wurde vertraglich nicht festgelegt, aber wurde das Vorhandenseein freier Kapazitäten schriftlich zur Bedingg.gemacht.
- ich habe keine Hinweise auf die berufsständischen Pflichten des RA erhalten, die seine Tätigkeit regulieren , die berechtigte Erwartung des Klienten bestimmen und den guten Ruf, das Ansehen des Berufs rechtfertigen.
- in einer zeitsensitiven Situation in der Verjährung droht lassen sich Schäden durch Nichterfüllung sicher konstruieren
MfG R.Rahe

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ok.

Vorschlag zur Güte.

Sie müssen nicht mich argumentativ überzeugen, sondern das Gericht.

Ihr Ziel ist, und so haben Sie es auch eingeleitete, "Vorgehen gegen ein Kollegen wegen zu unrecht einbehaltenen Geldern".

Sie müssen bei dem zuständigen Gericht eine Klage auf Rückzahlung Ihres Geldes erheben.

Der Betrag liegt unterhalb von EUR 5.000,00 somit können Sie dies selber tun.

Dann können Sie die gesamten aufgeführten Argumente ggü. dem Gericht vortragen und das Gericht wird Ihnen in Ihrem konkreten Fall Recht sprechen.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
danke, ***** ***** eine Rechtsschutzvers. habe würde ich mich lieber von einem RA vertreten lassen..ZUvor möchte ich aber meine Chancen ausloten.
Eigentlich hatte ich gehofft, meine Argumente mit Ihnen diskutieren zu können.
Insoweit nutzt mir der Hinweis auf eine evtl Klage wenig.
MfG R.Rahe

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich habe Ihnen meine Rechtsausffassung und Einschätzung bereits übermittelt.

Da sich diese am Gesetz ausrichtet, besteht hier kein Raum für Argumentation.

Wie ausgeführt, können Sie die gesamten Argumente - auch über einen Rechtsanwalt - bei Gericht vortragen.

Nach meiner Auffassung greifen diese nicht.

Bedaure.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.