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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 47396
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Eltern leben in einer alten hellhörigen MIetwohnung

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Eltern leben in einer alten hellhörigen MIetwohnung einer Baugenonssenschaft in NRW. Die neue Nachbarin aus der Wohnung unten, ist extrem nachtaktiv. In letzter Zeit produziert sie in der Nacht fast regelmäßig im Zeitraum zwischen 11 und 04 Uhr Geräusche, die die Nachruhe unmöglich machen. Umher gehen, Rollläden hoch und runter fahren, telefonieren, Möbel wahrscheinlich Stühle hin und her schieben.
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Zu früh Return erwischt: Wir haben mit der Nachbarin versucht zu reden. Sie hatte damals zugesagt Nachts leiser zu sein. Seit dem ist es aber eher schlimmer geworden. Es gibt das Gerücht, dass die Dame Verbindungen zu Angelstellten der Baugenossenschaft hat. Der Mietvertrag meiner Eltern ist mehr als 6 Jahre alt. Die neue Nachbarin wohnt jetzt etwa 3 Monate dort
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Wir wollen wissen, wie wir am besten vorgehen, vor allem um wieder Ruhe für die Eltern zu erreichen. Die Mutter leidet inzwischen schon gesundheitlich (Blutdruck) wegen der Störungen / Schlafmangel.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das müssen Ihre Eltern rechtlich nicht hinnehmen und dulden.

Wenden Sie sich umgehend an den Vermieter/die Verwaltung, denn den Vermieter trifft als Nebenpflicht im Sinne des § 241 Absatz 2 BGB auf der Grundlage des bestehenden Mietvertrages eine Schutz- und Fürsorgepflicht gegenüber Ihren Eltern.

Diese gebietet es ihm, auf die schutzwürdigen Belange und berechtigten Interessen Ihrer Eltern in angemessener Weise Rücksicht zu nehmen.

Der Vermieter hat die Nachbarin daher aufzusuchen oder anzuschreiben und diese zu umgehender Lärmmäßigung aufzufordern, denn der von ihr ausgehende Lärm stellt einen Mangel der Mietsache gemäß § 536 BGB dar.

Sollte sich die Mieterin hiervon nicht beeindrucken lassen, ist der Vermieter verpflichtet, die Mieterin abzumahnen und ihr für den Fall anhaltender mietvertraglicher Pflichtverletzung die Kündigung in Aussicht zu stellen.

Fordern Sie den Vermieter daher zu unverzüglichem Tätigwerden auf, und kündigen Sie an, dass Sie ansonsten die Miete mindern werden.

Weisen Sie ebenso darauf hin, dass Sie sich bei die fristlose Kündigung vorbehalten und dass Sie in diesem Fall umfassende Schadensersatzansprüche gegen den Vermieter geltend machen (=Kosten für Umzug und Makler).

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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