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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28398
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Diffamierung meiner Tochter vom Direktor und zwei

Diese Antwort wurde bewertet:

Diffamierung meiner Tochter vom Direktor und zwei Lehrerinnen
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Schule ist in der Steiermark
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Welche rechtlichen Schritte kann ich in Erwägung ziehen? Ist der Landesschulrat neutral?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Können Sie mir den Sachverhalt etwas ausführlicher darstellen?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Meine Tochter besucht eine berufsbildende höhere Schule und die Klasse hatte im Herbst eine eintägige Schulveranstaltung in Wien. Vier Wochen davor hat der Klassenvorstand die Klasse darüber informiert. Meine Tochter hat zu diesem Zeitpunkt bereits klar mitgeteilt, dass sie an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen wird. Nach erfolgter Veranstaltung ist der Klassenvorstand mehrfach an meine Tochter herangetreten, sie zur Bezahlung der anteiligen Transportkosten aufgefordert und sie darauf hingewiesen, dass Schulveranstaltung verpflichtend seien. Der Ton wurde zunehmend unfreundlicher und lauter. Da meine Tochter stets darauf beharrt hat, dass sie diesen Betrag nicht bezahlen wird, da sie ja an der Veranstaltung nicht teilgenommen und vor allem sich nie dazu angemeldet hat.
Ich habe mich ein wenig eingelesen und verstehe die rechtliche Seite so: gemäß Schulgesetz unterliegen Schulveranstaltungen derselben 70%igen Anwesenheitspflicht (mehrtägige keine) und die entsteht erst bei erfolgter Anmeldung. Von dieser kann ich sie als Erziehungsberechtigte oder sie sich selbst (in der Zwischenzeit volljährig) entschuldigen (zB bei Krankheit oder anderen besonderen Umständen des Schülers; meine Tochter hatte zu der Zeit noch große Probleme mit großen Menschenmengen und die Großstadt war ihr zu der Zeit einfach zu viel; dies hat meine Tochter der Schule auch klar mitgeteilt.
In der Zwischenzeit sind sowohl der Klassenvorstand, als auch die offensichtlich mit der Organisation beauftragte andere Lehrerin und der Direktor 1. in einer sehr lauten, respektlosen Art an meine Tochter herangetreten 2. haben sie direkt VOR der gesamten Klasse mehrfach brüskiert und diffamiert (sie sei nicht solidarisch, und das ginge an dieser Art von Schule nicht, und das wegen so einem lächerlichen Betrag), und der Klasse mitgeteilt, dass sich die Schule überlegt, hinkünftig nicht nur meine Tochter, sondern die ganze Klasse von Schulveranstaltungen auszuschließen.
Hierbei geht es sicher nicht um den geforderten Betrag von ca. 12 EURO, sondern um das grundsätzliche Verhalten des Schulleiters sowie seines Personals meiner Tochter gegenüber.
1. Hat die mit der Organisation beauftragte Lehrerin die Klasse nicht darüber informiert, dass sie mit der Organisation beauftragt wurde
2. hat sie offensichtlich die Anmeldung an den Klassenvorstand delegiert
3. welche ihr nicht mitgeteilt hat, dass meine Tochter nicht teilnehmen wird, und sie in der Folge die Transportkosten auf alle Schüler aufgeteilt und einkassiert hat
4. Da hat dann natürlich der Anteil meiner Tochter "gefehlt".
5. Ich erkläre Ihnen das aus dem Grund, da heute der Direktor meiner Tochter mitgeteilt hat, dass sie der mit der Organisation beauftragten Lehrerin das mitteilen hätte müssen, und meine Tochter zu Recht erklärte, dass sie das ja nicht wissen konnte.
Ich habe noch nie eine Beschwerde eingereicht und stets das Gespräch gesucht. Bei diesem Fall jedoch, überlege ich mir das, da die betroffenen Personen meine Tochter nicht in Augenhöhe behandeln, sie diffamieren, brüskieren , erpressen und drohen, und
diese Schule zudem zukünftige Elementarpädagogen ausbildet und wir uns von ausgebildeten Pädagogen andere Umgangsformen und Problembehandlung erwarten können.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Kann ich noch mit Ihrer Antwort rechnen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Sie haben umfassend recherchiert und bereits die richtige Richtung vorgegeben.

Wenn Sie als Erziehungsberechtigte der Teilnahme der Klassenfahrt nicht zustimmen und/oder ihre Tochter ebenfalls nicht zustimmt, können hierüber keine auslösenden Kosten entstehen.

Insbesondere können weder von Ihnen noch ihrer Tochter die Beträge für die Klassenfahrt eingefordert werden.

Es hätte allenfalls eine Alternativveranstaltung ihrer Tochter angeboten werden müssen, namentlich vor Ort, wenn diese Schule für angemessen erachtet hätte.

Sämtliche der beschriebenen Maßnahmen und Handlungen der Beteiligten sind in der Tat rechtswidrig und diffamierend. Dies können Sie in einer Beschwerde an die Schulleitung oder an die Aufsichtsbehörde der Schule in einem Schriftsatz kleiden.

Ihre Rechtsposition ist gut.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** Grüße
-Ihre Ratsuchende-

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen konnten.
Gerne stehe ich Ihnen auch zukünftig zur Verfügung.
Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-