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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 42806
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe eine Frage zu folgendem Fall:

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, ich habe eine Frage zu folgendem Fall:
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Meine Mutter musste wg. starker Demenz ins Pflegeheim. Sie bekam eine gerichtliche Betreuerin. Das Haus meiner Mutter musste verkauft werden, da die Rente nicht reichte. Ich melde bei der Betreuerin an, dass ich es kaufen will. Es wurde ein Gutachter bestellt, der das Haus schätzte. Preis war ok, Notartermin zum Aufsetzen des Kaufvertrages wurde gemacht. Dann entdeckte meine Stiefschwester aus Dänemark (Tochter von meinem verstorbenen Stiefvater, nicht Tochter meiner Mutter), dass im Testament stand, dass wir beide bei Verkauf des Hauses 25% des Kaufpreises bekommen und wandte sich an einen Anwalt, der wiederum wandte sich an die Betreuerin mit dem Vorschlag, dass der Verkauf des Hauses auf dem öffentlichen Markt mehr Geld erzielt. Also setzte die Betreuerin einen Makler ein, der das Haus zu einem höheren Preis online anbot. Da ich das Haus haben wollte, habe ich ihn kontaktiert und mein Kaufinteresse bekundet. Es gab wohl mehrere Interessenten, daher kam es zu einem Bietverfahren per Email. Ich erhielt den Zuschlag. Den Makler habe ich nie kennen gelernt, er hat mir lediglich das Exposé gemailt und eine Frage beantwortet. Er war auch nicht beim Notartermin zugegen. Meine Frage nun: muss ich die 3% Maklergebühr bezahlen? Ich habe den Makler nicht besuf
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): beauftragt. Kannte das Haus meiner Mutter in und auswendig. Und bin Verwandtschaft erster Linie.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Sie wussten also nicht erst vom Makler dass das Haus öffentlich angeboten wurde?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Das hat die Betreuerin mir vorher telefonisch mitgeteilt. Ich musste ja den Notar informieren, der den Vertrag schon aufgesetzt hatte.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Der Makler hat nach § 652 BGB nur dann einen Anspruch auf seine Courtage wenn er es war der Ihnen vom Kaufobjekt und dem Verkäufer erstmals Kenntnis verschafft hat.

Dies war aber bei Ihnen gerade nicht der Fall Sie hatten ja schon von der Betreuerin Vorkenntnis vom öffentlichen freihändigen Verkauf.

Aus diesem Grunde besteht hier keine Vermittlungsleistung des Maklers und somit auch kein Anspruch auf den Maklerlohn.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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