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rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2014
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
60461484
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rafozouni ist jetzt online.

Es wurde von mir 2018 eine Klarglasscheibe in eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Es wurde von mir im Januar 2018 eine Klarglasscheibe in eine Fensterlaibung eingebaut, ohne
Rücksprache in einer Eigentümerversammlung, also kein Beschluss.
Im Dezember 2021 ist beim Amtsgericht eine Klage der Miteigentümer auf Rückbau dieser ungenehmigten Scheibe erhoben worden. Ist eine Verjährung bereits eingetreten?
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Die Klarglasscheibe ist nicht sichtbar und behindert auch keine Miteigentümer.

Sehr geehrter Kunde,

ich melde mich mit einer Antwort im Laufe des Vormittags!

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

Guten Morgen,

der Anspruch auf Rückbau unterliegt der allgemeinen Verjährungsfrist von 3 Jahren gemäß Paragraph 195 BGB. Die Frist beginnt gemäß Paragraph 199 BGB aber erst am Ende des Jahres, in welchem der Anspruch entstanden ist. In Ihrem Fall also am 31.12.2018. Verjährung wäre mithin am 31.12.2021 eingetreten, allerdings wurde die Verjährung durch die Klageerhebung noch im Dezember 2021 gemäß Paragraph 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB gehemmt. Das heißt, dass die Verjährungsfrist nicht weiter läuft. Verjährung ist also noch nicht eingetreten.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__195.html

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__199.html
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__204.html

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben und wäre für eine positive Bewertung (3-5 Sterne anklicken) dankbar , da ich ansonsten für die erfolgte Beratung nicht bezahlt werde.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

rafozouni und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ich habe noch eine Frage: Ich habe gegen einen einen Beschluss auf der Eigentümerversammlung eine Anfechtungsklage gegen diesen Beschluss beim Amtsgericht eingereicht. Es geht darum, dass der Beschluss wegen einiger Versäumnisse bei der Abstimmung und Beschreibung der Angelegenheit um die es geht, den Miteigentümern gegenüber nicht ordnungsgemäß erfolgte. Meine Klage gegen den Abstimmungspunkt aufgrund der Mängel dahingehend erhoben, dass vom Gericht die erfolgte Abstimmung für nichtig erklärt wird.
In der Abstimmung war zu dem Punkt beschlossen worden, daß ein RA. in einer mich betreffenden Angelegenheit beauftragt werden soll mit der Vollmacht einer Klageerhebung.
Trotz meiner Beschlussanfechtungsklage, die in der Einspruchsfrist erfolgte, die aber noch nicht entschieden ist, hat der Hausverwalter im Namen der Eigentümer jetzt eine Klage gegen die Punkte, um die es geht, gegen mich beim Amtsgericht erhoben, so, wie im von mir angefochtenen Beschluss vorher beschlossen worden war.
Darf er das machen, obwohl meine Klage auf Ablehnung des gefassten Beschlusses ( aufgrund der Unzulänglichkeiten in diesem) noch nicht entschieden ist. Oder darf der Hausverwalter bereits eine Klage, unabhängig, wie sich das Amtsgericht entscheidet, gegen mich einreichen. Muss der Hausverwalter seine Klage zurücknehmen, wenn das Gericht den Beschluss in der Eigentümerversammlung für ungültig erklären würde. Es kommt ja darauf an, welche Klage zuerst entschieden wird und ob der Zusammenhang beim Gericht von meiner Klage mit der der Gegenseite erkannt wird. Es könnten verschiedene Abteilungen die Klagen bearbeiten.

Sehr geehrter Kunde,

ich danke für die positive Bewertung, bitte aber sehr um Verständnis, wenn ich Sie bitte, Ihre weitere Frage in einem neuen Posting zu stellen, da ich ansonsten für die Beantwortung nicht bezahlt werden kann, da Sie im Rahmen DIESES Dialogs bereits eine positive Bewertung abgegeben haben. Die „neue“ Frage richten Sie bitte direkt an mich, z. B. indem Sie schreiben: Bitte nur von RA Fozouni zu beantworten….