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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21280
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo, Es geht um Recht auf Widerruf beim Abschluss eines

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, Es geht um Recht auf Widerruf beim Abschluss eines Online Vertrages für eine Dienstleistung. Bei der Bestellung musste ich ausdrücklich einverstanden sein, dass ich kein Recht auf Widerspruch habe sonst konnte ich den bestellvorgang nicht fortführen daher komme ich nicht mehr aus dem Vertrag. Ist das erlaubt?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Nordrhein-Westfalen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Das ist nur dann nach §356 IV BGB zulässig, wenn Sie die Wahl haben, dass Sie auf das Widerrufsrecht verzichten und dann der Dienstleister schon jetzt mit der Ausführung des Vertrags beginnt.

Unzulässig ist es, da eine Umgehung des Verbraucherschutzes, wenn man Ihnen keine Wahl lässt

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Man hat mir keine Wahl gelassen da ich sonst den Bestellvorgang nicht abschließen konnte. Einzugsermächtigung wurde erteilt.
Dies ist dann nicht zulässig, da es eine Umgehung das Verbraucherschutzes ist. Dieser ist zwingend. Man muss Ihnen eine Wahl lassen, ob sie eine sofortige Ausführung der Dienstleistung wollen ohne Widerrufsrecht oder ob sie auf dem Widerrufsrecht bestehen. Geschieht dies nicht, so ist ein gesetzliches Widerrufsrecht zwingend vorhanden
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Hallo Frau Schiessel, die Email mit dem Widerruf hab ich versendet. Mit der Abbuchung gibt es noch ein Problem. Es wird über Paypal abgebucht. Als Abo und keine Ratenzahlung daher kann Paypal das Geld nicht zurück holen. Und ich schulde Paypal das Geld, weil die in Vorkasse gehen. Wie ist da zu verfahren?

Verweisen Sie PayPal auf den Widerruf und dass dieser den Kaufvertrag von Anfang an ungültig macht

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Hatte ich bereits. Mir wurde die Auskunft gegeben, dass ich das mit der copecart GmbH klären muss. Die können das nicht stoppen und wenn ich das Geld zurück ziehen dann habe ich einenforderung bei Paypal und die werden mich dann in Haftung nehmen, weil ich dann Paypal das Geld schulde und nicht copecart
Das ist allerdings die Gefahr. Ich war davon ausgegangen, dass sie noch nicht bezahlt hätten
Dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen. Es wäre aber vielleicht gut, andere Kunden über Trust Pilot zu warnen
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Es sind Teilzahlung. Man sagte mir in raten. Aber im Endeffekt war es eine Abo
Im Endeeffekt werden sie weil es über PayPal erfolgt ist leider nichts machen können.
Sie können höchstens bei PayPal einen Konflikt eröffnen
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Wenn das mit Paypal nicht klappt, hätte ich Aussicht mein Geld zurück zu bekommen? Welche rechtlichen Schritte müssen dann eingehalten werde ?

Dann müssten Sie gegen den Verkäufer vorgehen mit Mahnbescheid

Das ist schwierig

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich habe eine Rückmeldung bekommen. Weiß nicht, ob sie das Bild sehen können?

Ja aber der Verzicht war nicht wirksam, weil keine andere Wahl geblieben ist