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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 12880
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Guten Tag. Mein Vater ist Rentner und bezieht monatliche

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Mein Vater ist Rentner und bezieht monatliche Rente i.H.v. 929,- Eur. Er und meine Mutter leben zusammen, sie hat kein Einkommen.
Montaliche Miete Warm beträgt 580,- Eur. Wir haben einen Antrag auf Wohngeld gestellt, und die Beraterin hat uns empfohlen sich bzgl. Grundsicherung beraten zu lassen, da "das Wohngeld kann/darf erst ab einem Einkommen, dass ungefähr so hoch ist wie die Grundsicherung wäre berechnet/bewilligt werden". In diesem Fall wären es ca. 1.382,- Eur. Ich bin dieser Empfehlung nachgegangen und habe schnell einen Antrag auf Grundsicherung für meine Eltern gestellt (Vollmacht erteilt). Doch als meine Eltern das erfahren haben, haben sie mich dringend gebeten den Antrag zurückzuziehen, da es sich um Sozialleitungen handelt und es angeblich auch viele Nachteile mit sich bringt. Solche wie z.B. Rechenschaft ablegen wenn man verreisen möchte, oder ein Kredit hat/aufnehmen will.
Die Beraterin von der Wohngeldstelle wartet nun aber auf Rückmeldung betr. Grundsicherungsbeantragung, und das wird den weiteren Verlauf beeinflussen. Meine Frage ist nun, wie kann ich es am besten darlegen, warum ich den Antrag zurückgezogen habe, sodass der Antrag auf Wohngeld nicht automatisch abgelehnt wird. Und kann man dennoch Wohngeld bekommen, ohne Grundsicherung zu beantragen?
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Es handelt sich um Wohngeld. kein Vertrag.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrter Fragesteller,

ist verstehe nicht ganz, warum der Antrag zurückgenommen wurde ?! Einen wirklichen Grund gibt es nicht oder ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Hallo Frau Grass,
der Grund war mein fachliches Unwissen und ich habe mich von meinen Eltern überzeugen lassen, dass Grundsicherung keine optimale Lösung für sie wäre. "Man müsse dann folglich dem Amt immer Bescheid geben wenn man verreist, oder eine Anschaffung macht." Mein Vater hat von 2002 bis 2019 in Vollzeit gearbeitet und es belastet ihn jetzt eher moralisch, dass er Rechenschaft ablegen müsste.
Mit freundlichen Grüßen,
M.P.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Das Problem ist, dass die Ämter prüfen müssen, wer vorrangig leistungsfähig ist. Dabei ist Grundsicherung immer vorrangig vor Wohngeld. Dies bedeutet, stellen Sie keinen Grundsicherungsantrag, bekommen Sie auch kein Wohngeld, weil es Wohngeld nur gibt, wenn kein Grundsicherungsanspruch besteht.

Bitte fragen Sie bei Unklarheiten nach. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Kann man den Antrag auf Grundsicherung erneut stellen, wenn man es einmal zurückgezogen hat?

Sehr geehrter Fragesteller,

natürlich, dagegen spricht nicht. Es ist dann ein Neuantrag und Leistungen würden ab dem Zeitpunkt der Antragstellung bewilligt, wenn ein Anspruch besteht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Vielen Dank für die tolle Beratung!
Mit freundlichen Grüßen,
M.P.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne !

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass