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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21064
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

21 Ferienhaus auf Teneriffa gemietet. 6 Wochen. 3300,00

Diese Antwort wurde bewertet:

Im September 21 Ferienhaus auf Teneriffa gemietet. 6 Wochen. 3300,00 Euro. Im Dezember storniert wegen Hochrisikogebiet und Reisewarnung für Teneriffa. Ich bin über 70 und will das Risiko nicht. Im Mietvertrag standen keine Stornobedingungen. Der Vermieter will letzt 25%,. Muss ich das bezahlen? Mietbeginn ist der 26.01. Kann ich verlangen, dass er sich aktiv um Neuvermietung kümmert und er das mir dokumentiert?
Fachassistent(in): Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Fragesteller(in): Ja.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Die Forderung des Vermieters erfolgte heute telefonisch.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Das Problem ist, dass wir vorliegend keine Pauschalreise haben und bei der bloßen Anmietung von Ferienwohnungen/Ferienhäusern andere Bedingungen gelten.

Hier ist ein Rücktritt vom Vertrag wegen Reisewarnung nicht kostenfrei per Gesetz möglich.

Maßgeblich ist hier der zwischen den Parteien geschlossene Mietvertrag.

Hierin müssen entsprechende Stornogebühren und Stornomöglichkeiten/Rücktrittsmöglichkeiten aufgenommen sein. Ist dies nicht der Fall, ist ein Rücktritt vom Mietvertrag aufgrund Reisewarnung nicht möglich (zumindest nicht kostenfrei).

Allerdings können auch keine Stornokosten verlangt werden, wenn diese nicht im Vertrag konkret umschrieben sind. Hierauf können Sie sich berufen.

Im Übrigen müsste der Vermieter sich eine Vermietung für die Zeit, für welche sie vom Vertrag nunmehr zurücktreten, anrechnen lassen. D. h. gelingt ihm eine Vermietung für diesen Zeitraum, müssen sie gar nichts bezahlen. Denn der Vermieter darf aus ihrem Rücktritt bzw. ihrer Stornierung nicht auch noch Gewinn machen.

Allerdings muss der Vermieter nicht aktiv mehr für eine mögliche Vermietung tun, wie bisher.

Sofern im Mietvertrag eine Stornogebühr in Höhe von 25 % enthalten ist, muss diese bezahlt werden. Aufgrund der vertraglichen Vereinbarung ist hier der Vermieter in der besseren Rechtsposition. Ansonsten droht ihnen eine Klage mit weiteren Kosten.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Im Mietvertrag ist keine Stornogebuehr enthalten. Kostenfreier Ruecktritt sei nicht .oeglich. Was muss ich denn nun bezahlen?